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Körnermais und Sojabohnen – Alternativen gesucht

Körnermais und Sojabohnen – Alternativen gesucht

Trockenheit und vor allem die Hitze zur Blüte haben auch dem Körnermais und den Sojabohnen stark zugesetzt, mit der Folge, dass keine Kolben angesetzt wurden bzw. im Kolben bzw. in den Hülsen keine Körner ausgebildet wurden...

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Wintergerste – Rückblick auf die Ernte 2026

Wintergerste – Rückblick auf die Ernte 2026

Rückblick auf die Wintergerstenernte im Norden

Die Wintergerstenerträge fielen in den nördlichen Anbauregionen insgesamt durchschnittlich aus. Der Erntebeginn wurde früh durch die große Hitzewelle Mitte Juni eingeleitet. Die Körner reiften innerhalb kurzer Zeit vollständig ab, während das Stroh in vielen Beständen noch deutlich grün blieb. Reife Ähren standen auf noch nicht vollständig abgereiftem und entsprechend zähem Stroh.

Die Wintergerste litt aufgrund der frühen Reife weniger unter der Junihitze. Die Mehrzahl der Sorten hatten die Umlagerung der Assimilate in das Korn zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen. Die hohen Temperaturen begrenzten deshalb die Kornfüllung weniger stark als in den Weizenbeständen, die sich noch in der Phase der Endospermbildung (Kornbildung) befanden.

Problematischer als die Hitze war in weiten Teilen Brandenburgs und Mecklenburgs die Entwicklung der Bestände nach dem trockenen Frühjahr. Die hohen Niederschlagsmengen im weiteren Saisonverlauf führten dazu, dass Wintergerstenbestände ins Lager gingen.

In der Frühjahrstrockenheit, auch aus Angst vor Frösten, wurden Wachstumsregler vielfach zurückhaltend oder gar nicht eingesetzt.

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Kälte und Trockenheit

Kälte und Trockenheit

N-Nachlieferung springt im Osten nicht an Kälte und Trockenheit ließen die N-Freisetzung aus dem Boden bislang nur langsam in Gang kommen. Auch in den nächsten 14 Tagen ist östlich der Mittelgebirge aufgrund der anhaltenden Trockenheit noch nicht mit einer nennenswerten Mineralisierung zu rechnen. Die wenigen Millimeter Regen reichten nicht aus, um den Boden soweit zu durchfeuchten, dass die N-Nachlieferung in Gang kommt. So dürfte die N- Freisetzung erst nach den Eisheiligen (ab Mitte Mai) voll anspringen. Aufgrund der guten Bodengare ist dann eine hohe N-Mineralisation zu erwarten, die durch die Durchfeuchtung des Bodens nach der Trockenheit einsetzen wird. So können wir uns bei der Spätdüngung zurückhalten, sollten aber eine Zwischendüngung einplanen. Nach verhaltener Startgabe kam die bereits gefallene Anschlussdüngung aufgrund von Trockenheit und der bislang kalten Nächte nur zögernd zum Wirken. Deshalb ist eine Zwischendüngung mit AHL angebracht, solange noch Tau fällt. Die Ausbringung erfolgt am besten gegen Abend

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Roggen-Aussaat 2023 und Ertragssicherung im Herbst

Roggen-Aussaat 2023 und Ertragssicherung im Herbst

Sortenwahl
Die Einstufung der Roggensorten erfolge nach der BSL 2023 und Züchterangaben, ergänzt durch LSV– Ergebnisse und eigene Beobachtungen. Auf die Züchterbezeichnung vor dem Sortennamen verzichten wir bei Platzmangel.
Die Einstufung des Sortentyps erfolgte auf der Basis des Ertragsaufbaus. Die Variabilität im Ertragsaufbau ist bei den aktuellen Hybridroggensorten gering, so dass wir die Roggensorten in 2 Gruppen einstufen konnten:
KD – KZÄ – Typen (z.B. KWS Tayo, SU Karlsson) können mit mittlerer Ährenzahl (meist 400 bis 450 Ähren je m²) über eine hohe Kornzahl je Ähre abhängig von der Befruchtung eine hohe Korndichte (zwischen 23.000 und 30.000 Körner je m²) produzieren. Das TKG liegt dann bei normaler Ausreife zwischen 36 und 45 g.
BD – (TKG -) Typen (z.B. KWS Eterno, SU Performer) benötigen für hohe Erträge höhere Ährenzahlen zwischen 450 und 550 (bis 600) Ähren je m².
Aussaatstärke differenzieren

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