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Körnermais und Sojabohnen – Alternativen gesucht

Körnermais und Sojabohnen – Alternativen gesucht

Trockenheit und vor allem die Hitze zur Blüte haben auch dem Körnermais und den Sojabohnen stark zugesetzt, mit der Folge, dass keine Kolben angesetzt wurden bzw. im Kolben bzw. in den Hülsen keine Körner ausgebildet wurden...

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Sojabohne – Aussaat und Herbizideinsatz

Sojabohne – Aussaat und Herbizideinsatz

Was bei der Aussaat zu beachten ist

Die Soja hat als Einzelpflanze wie der Raps ein sehr hohes Kompensationsvermögen, was den meisten Landwirten nicht bekannt ist. Hat die Einzelpflanze genug Platz und Nährstoffe kann sie ausreichend Ertragsorgane (Blüten und Hülsen) anlegen. Eine Pflanze setzt im Schnitt 10 bis 15 Nodien (Knoten) an. An jedem Nodium können bis zu 6 fertile Blüten mit späteren Hülsen gebildet werden, normal sind jedoch nur 2 Hülsen je Nodium. 900 bis 1200 Hülsen pro m², was 2500 Körner/m2 entspricht, sind für hohe Erträge notwendig. In der Regel werden 60 Körner gedrillt. In der Tabelle 61 stehen die notwendigen Hülsen pro Pflanze in Abhängigkeit von der jeweiligen Saatstärke.
Tabelle

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Sojabohne – Aussaat und Herbizideinsatz

Raps – Welche Alternativen bestehen, wenn doch umgebrochen werden muss?

Umbruchwürdigen Raps mit 1000 g/ha Glyphosat je 100 l Spritzbrühe (+ Additiv) abspritzen, um den Rapsdurchwuchs in der nachgebauten Frucht zu vermeiden.
Sommerraps ist keine Alternative. Dieser wird zur immerwährenden Last im späteren Winterraps und verstärkt dessen Auswinterungsrisiko.
Als Alternative bieten sich Sonnenblumen an, vor allem in den Gebieten, in denen ein 230er Mais druschreif wird. Gegen Sklerotinia sollten Sie vor der Aussaat 2 kg/ha Contans WG (ca. 55 €/ha) einarbeiten.
Sonnenblumensortenmittelfrühe Sorten (FAO 220 Körnermais): LG 5377, ES Savanna, NK Delfi
mittelspäte Sorten (FAO 240 Körnermais): P63LL156, 1025L
späte Sorten (FAO 260 Körnermais): SY Nebraska, Insun 222 CLP
Abhängig vom Wasserhaushalt werden zwischen 6 und 8 Körner/m² ausgesät. Mit zu geringen Pflanzenzahlen steigt das Risiko von Korb- und Stängelknicken.
Sojabohnen können in den Tallagen (bis 200 m) bis zur A4 (Erfurt-Dresden) auf Standorten, die den Anbau von Mais mit FAO 240 zulassen, anstelle des Rapses angebaut werden.

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Soja – Aussaat 2024

Soja – Aussaat 2024

Soja – Sortenwahl den Reifebedingungen anpassen
Hauptkriterium für die Sortenwahl ist die Reife. Sojabohnen sollen bis Ende September geerntet werden können. Bis zu diesem Zeitpunkt sind meist noch gute Erntebedingungen gegeben. Erntetermine im Oktober sind häufiger mit Regen, Tau und Nebel verbunden. Die Körner der Sojabohne saugen sich bei hoher Luftfeuchtigkeit schnell mit Wasser voll. Zudem konkurriert die Ernte im Oktober mit einer rechtzeitigen Wintergetreideaussaat. Damit verliert die Sojabohne an Vorfruchtwert.
Unter den Reifegruppen unterscheiden wir in Deutschland zwischen 000 (sehr früh bis früh), 00 (mittel bis spät) und 0 (sehr spät). Innerhalb der Reifegruppen gibt es Unterschiede in der Abreife.
Für eine sichere Ernte benötigen 000-Sorten eine Temperatursumme von 1450 bis 1600 °C. Innerhalb dieser Reifegruppe eignen sich die sehr frühen Sorten (z.B. Nessie PZO, Sussex, Magnolia, Adessa, Stepa, Obelix, Merlin) für Grenzstandorte im Nordosten, in Höhenlagen bis 450 m, im Süden (Südbayern, Schwarzwald) können diese Sorten auch bis

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Soja – Aussaat 2024

Körnererbsen und Sojabohnen – Standortwahl

Erbsen können bis zum 10. April gesät werden. Sie eignen sich auch für sandig lehmige bis lehmige Böden. Aufgrund des filigranen Wurzelwerkes sind Erbsen für tonige Böden weniger geeignet als Ackerbohnen. Auch steinige Böden sind aufgrund der höheren Lagerneigung weniger in Betracht, vor allem wenn Steine nach der Saat nicht eingewalzt werden können. Erbsen haben einen geringeren spezifischen Wasserbedarf (40 l Wasser je t Kornertrag) und kommen aufgrund der kürzeren Vegetationszeit mit weniger Wasser aus als Ackerbohnen. Außerdem vertragen Erbsen Hitze besser.
Bei der Standortwahl für Sojabohnen müssen v.a. die Temperatursumme ab der Aussaat (min. 1450 °C auf der Basis 6 °C), die Strahlung und die Tiefsttemperaturen ab Ende Juni bis Mitte Juli berücksichtigt werden. Spätfröste bis – 6 °C im Mai können Sojabohnen in der Jugendentwicklung besser aushalten als Mais. Kritisch wirken sich niedrige Temperaturen (unter 10 °C) während der Blüte im Juni/Juli aus. Diese führen bei längerem Einwirken

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