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Raps – Schädlinge im Herbst

Raps – Schädlinge im Herbst

Die Erträge der jüngsten Rapsernte sind vielerorts unterdurchschnittlich ausgefallen. Als mögliche Ursache steht insbesondere in Regionen mit hoher Rapsanbaudichte der Rapserdfloh im Fokus. Seit dem Verbot neonicotinoider Beizen ist die Bekämpfung schwieriger geworden. Gleichzeitig können sich Pyrethroid-resistente Populationen leichter ausbreiten.
Im vergangenen Herbst waren die Zuflüge teilweise langanhaltend. Im Frühjahr wurden beim Aufschneiden einzelner Pflanzen teils mehr als zehn Larven gefunden. Entsprechend ist mit einer hohen Zahl adulter Rapserdflöhe zu rechnen. Mit den ersten Nächten unter 10 °C beginnt der Einflug in neu auflaufende Rapsbestände.
Für eine sichere Bestandesetablierung sollte Raps nicht zu spät gesät werden, damit vitale Pflanzen dem Befall besser davonwachsen können. Wird die Schadschwelle von 10 % Blattverlust durch Lochfraß überschritten, können gegen adulte Käfer Pyrethroide eingesetzt werden. Zur Bekämpfung der Larven beziehungsweise zur Verhinderung der Eiablage stehen systemische Wirkstoffe zur Verfügung. Vor dem 4-Blattstadium sollte darauf verzichtet werden, weil noch nicht genügend Blattmasse für eine optimale Wirkstoffverteilung vorhanden ist.

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Zuckerrüben – Schnecken und Rübenerdflöhe gefährden den Bestand

Zuckerrüben – Schnecken und Rübenerdflöhe gefährden den Bestand

Schnecken Die feuchte Witterung im vergangenen Jahr begünstigte die Vermehrung von Schnecken. Deshalb ist auch in diesem Frühjahr abgesehen von den Braunen Wegschnecken mit einem verstärkten Auftreten von Ackerschnecken zu rechnen. Vor allem in Süddeutschland sind die Böden aktuell noch feucht genug für ein massenhaftes Auftreten von Schnecken in den Sommerungen. Gefährdet sind Rüben im Keimblattstadium und kurz vor dem Auflaufen. Zur Kontrolle des Befalls legen Sie nach der Saat am besten Schneckenfolien oder mit Bier getränkte Jutesäcke aus. Unter den Säcken wird Metaldehyd-haltiges Schneckenkorn verteilt, damit die Schnecken schleimen und die Spuren zu erkennen sind. Die Schadschwelle liegt bei 2 Schnecken pro Quadratmeter, also reicht bereits eine Schnecke unter einem Jutesack für die Bekämpfung aus. Es ist ratsam, sowohl den Randbefall aber auch das Auftreten von Schnecken auf klutigen und feuchten Stellen im Schlag zu überwachen. Treten nur Braune Wegschnecken auf, reicht eine Randbehandlung. Entdecken Sie Genetzte Ackerschnecken

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Schneckenplage zu erwarten

Schneckenplage zu erwarten

Vor dem massenhaften Auftreten von Schnecken warnt bereits der Rundfunk. Derzeit sind im Garten und entlang von Gräben wieder massenhaft Wegschnecken unterwegs. Die nasse Witterung begünstigte auch den Schlupf der Genetzten Ackerschnecke aus den Eigelegen in der Tiefe von mehr als 60 cm. Um den Besatz einzudämmen, sollten deshalb die Äcker bis zur Neubestellung von Raps, Getreide, aber auch von Zwischenfrüchten möglichst schwarz gehalten werden, um den Schnecken die Nahrungsgrundlage zu entziehen und Rückzugsmöglichkeiten zu verbauen.

Auf jeden Fall sollten Sie jetzt nach der Rapsernte, vor der Rapsaussaat und später auch vor der Bestellung von Getreide, die Schläge, vor allem Schlagränder entlang von Gräben, aber auch klutige Stellen im Schlag auf Schnecken kontrollieren.
Tabelle

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Raps – Schneckenbekämpfung

Raps – Schneckenbekämpfung

Die Belastung mit Schnecken ist in diesem Jahr sehr hoch. Besonderes Augenmerk ist auf die Zuwanderung der Wegschnecken entlang von Böschungs- oder Grabenrändern zu legen, aber auch auf die Ackerschnecken, die im Schlag verstärkt auf klutigen, tonigen Teilflächen auftreten. Zur Kontrolle der einwandernden Wegschnecken legen Sie Folien aus, unter denen sie Schneckenkorn verteilen.
Um die Ackerschnecken im Schlag zu erfassen, trennen Sie den Boden aus einer Gelbschale heraus, drücken diese Gelbschale in den Boden und verteilen innen Schneckenkorn. Darüber einen mit Bier getränkten Sack legen. Finden Sie in einer Gelbschale 1 bis 2 Schnecken, ist es dringend angebracht, auf den Risikostellen sofort nach der Rapsaussaat 25 bis 35 Schneckenkörner pro qm zu streuen.
Nassgepresstes Schneckenkorn ist regenbeständiger als trockengepresstes. Metaldehyd bringt die Schnecken zum Ausschleimen, dadurch trocknen diese aus. Die Wirkung von Eisen-III-Phosphat ist bei hohen Temperaturen schwächer.

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