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Wintergerste – Saatstärke

Zwischenfrüchte 2026

… Fortsetzung aus Info 13/2026… Aussaattermin optimieren Da wir keine Möglichkeit haben, Ausfallgetreide oder Ausfallraps in den Zwischenfrüchten zu bekämpfen, sollten Zwischenfrüchte erst bestellt werden, wenn die in der Ernte...

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Wintergerste – Saatstärke

Sojabohne – Aussaat und Herbizideinsatz

Was bei der Aussaat zu beachten ist

Die Soja hat als Einzelpflanze wie der Raps ein sehr hohes Kompensationsvermögen, was den meisten Landwirten nicht bekannt ist. Hat die Einzelpflanze genug Platz und Nährstoffe kann sie ausreichend Ertragsorgane (Blüten und Hülsen) anlegen. Eine Pflanze setzt im Schnitt 10 bis 15 Nodien (Knoten) an. An jedem Nodium können bis zu 6 fertile Blüten mit späteren Hülsen gebildet werden, normal sind jedoch nur 2 Hülsen je Nodium. 900 bis 1200 Hülsen pro m², was 2500 Körner/m2 entspricht, sind für hohe Erträge notwendig. In der Regel werden 60 Körner gedrillt. In der Tabelle 61 stehen die notwendigen Hülsen pro Pflanze in Abhängigkeit von der jeweiligen Saatstärke.
Tabelle

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Wintergerste – Saatstärke

Mais – Hinweise zur Aussaat

Mais ist eine Solitärpflanze – vergleichbar mit der Zuckerrübe – bei der die Leistungsfähigkeit der Einzelpflanze, insbesondere die Einzelkolbenleistung entscheidend für den Flächenertrag ist.

Ziel der Bestandesführung ist eine möglichst gleichmäßige Entwicklung aller Pflanzen im Bestand. Voraussetzung dafür sind ein homogener Feldaufgang, ein gleichmäßiger Standraum sowie ein Wachstum ohne Unkrautkonkurrenz.

Die Pflanzenzahl je Quadratmeter richtet sich nach dem Wasserangebot und der Wasserversorgung des Standortes.

Wann ist der optimale Saatzeitpunkt für Mais?

Um das Ertragspotenzial und eine sichere Abreife zu erreichen, sollte der Mais möglichst früh gesät werden, sofern die Voraussetzungen dafür gegeben sind; Bodentemperaturen von mindestens 8 bis 10 °C in 5 cm Tiefe, die in der Folgezeit ansteigen sollten. Bei Temperaturen über 13 °C läuft Mais bei ausreichender Bodenfeuchte in der Regel innerhalb von 7–10 Tagen gleichmäßig auf.

Für eine hohe Bestandesleistung ist ein synchroner Feldaufgang entscheidend. Die Pflanzen sollten idealerweise innerhalb von 24 bis 48 Stunden vollständig auflaufen, da Nachzügler durch Beschattung deutlich im Wachstum zurückbleiben und nur wenig

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Wintergerste – Saatstärke

Zuckerrüben-Aussaat

Je früher die Zuckerrüben die Reihen schließen, desto höher ist das Zuckerertragspotential, denn damit kann die Rübe die Vegetationszeit mit hohen Assimilationsleistungen maximal ausnutzen. Eine schnelle Entwicklung sichert hohe Zuwachsraten bereits im Juni und Anfang Juli ab, bevor die Rüben aufgrund von Hitze im Zuwachs abfallen oder sogar tagsüber zu schlafen beginnen. Auch in SBR-Regionen sind frühe Zuwächse, bevor es zur Symptomausprägung kommt, entscheidend.

Folglich sind zeitige Aussaattermine unter günstigen Bedingungen von Vorteil. Dagegen kann eine zu frühe Aussaat unter kühlen Bedingungen mit einer langen Auflaufphase auch zu Pflanzenausfällen durch boden- und samenbürtige Erreger, z.B. Phoma, Phytium, Rhizoctonia oder Aphanomyces führen. Die Dauerwirkung der fungiziden Beizwirkstoffe im Rampart (Penthiopyrat) (Zulassung am 31.10.2025 ausgelaufen), Vibrance 500 FS (Sedaxane) und im Tachigaren (Hymexazol) reicht dann nicht mehr aus.

Auch Schädlinge haben unter diesen Bedingungen leichteres Spiel. Die „Standardbeize“ Tefluthrin wirkt nicht systemisch und kann deshalb ausschließlich im Boden eine Wirkung auf Moosknopfkäfer,

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Winterweizen – Spätsaat

Winterweizen – Spätsaat

Weizen, der jetzt noch gesät wird, wird erst im Frühjahr bestocken. Die erst im Frühjahr gebildeten Triebe fallen i.d.R. gegenüber den Haupttrieben im Ertrag stark ab. Deshalb sollte man den Weizen auf Endbestand säen. Das scheitert aber daran, wenn die Saatkörner in der Drillreihe zu eng abgelegt werden und die Pflanzen dann enger als alle 2 cm stehen.
Es ist vor allem die Wurzelkonkurrenz, die (zu) hohen Saatstärken den Riegel vorschiebt: Mehr als 50 Keimpflanzen je laufenden Meter Drillreihe sollen auf keinen Fall stehen, weil die Einzelpflanzenleistung durch den engen Abstand überproportional abfällt. Das wirkt sich umso gravierender aus, wenn dann im Laufe der Vegetation Pflanzen durch Krankheiten an der Halmbasis oder durch Schädlinge ausfallen.
Aus diesem Grund ist es auch sinnvoll, für die späte Aussaat Sorten zu wählen, die den Ertrag auch mit niedrigen Ährenzahlen über den Einzelährenertrag bilden können.
Um die Bestandesdichte vor allem auf tonigen Böden oder Lehmkuppen abzusichern, bietet es sich an, etwa die Hälfte bis 2/3 der Sollährenzahl an Samenkörnern mit dem Düngerstreuer als Breitsaat auf den rückverfestigten Boden auszubringen und danach den Rest der vorgesehenen Saatmenge mit der Drillmaschine zu säen.

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Winterweizen – Spätsaat

Zwischenfrüchte 2025

Zwischenfrüchte als „Grüne Brücke“ für Virosen und Pilzkrankheiten vermeiden

Zu den Nachteilen von Zwischenfrüchten gehört die Übertragung von Krankheiten, z.B. von Virosen, wenn Getreide als Durchwuchs oder als Ansaat (z.B. als Rauhafer) in der Zwischenfrucht steht, oder von Ramularia, Netzflecken oder Rhynchosporium, die ausgehend vom Gerstendurchwuchs in der Zwischenfrucht Primärinfektionen in der benachbarten Gerste auslösen können.

Ein vergleichbares Risiko besteht für den Raps, wenn Ausfallraps in der Zwischenfrucht dominiert bzw. Kreuzblütler als Zwischenfrucht ausgesät werden. Lässt sich Rapsdurchwuchs in der Zwischenfrucht nicht verhindern, müssen in Fruchtfolgen mit mehr als 20 % Rapsanteil (z.B. Raps-WW-Mais) Kreuzblütler als Zwischenfrucht unterbleiben.

Aussaattermin optimieren

Da Ausfallgetreide oder Ausfallraps in Zwischenfrüchten nicht bekämpft werden kann, dürfen Greening- Zwischenfrüchte erst bestellt werden, wenn die in der Ernte ausgefallenen Samen gekeimt haben und mechanisch beseitigt wurden. Dazu sind wenigstens zwei, meist drei Stoppelbearbeitungsgänge vor der eigentlichen Bodenbearbeitung notwendig. Diese erfordern Zeit und vor allem Regen für das Keimen der ausgefallenen Samen.

Hitze bewirkt eine ausgeprägte Keimhemmung des Ausfallgetreides, vor allem der Gerste, die erst durch niedrige Temperaturen (unter 12 °C) gebrochen wird. Zwischenfrüchte nach Wintergerste laufen damit Gefahr, auch nach intensiver Stoppelbearbeitung und später Aussaat in der später auflaufenden Wintergerste „unterzugehen“.

Zwischenfrüchte wie Buchweizen, aber auch Kresse und Senf, selbst Phacelia erreichen zudem bei früher Aussaat die

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Winterweizen – Spätsaat

Zuckerrüben – Aussaat

Aussaat der Zuckerrüben Für hohe Zuckererträge ist eine frühe Rübenaussaat unter guten Bedingungen notwendig. Ziel muss ein möglichst früher Reihenschluss sein, damit die Rübe die Vegetationszeit mit hohen Assimilationsleistungen nutzen kann. Eine schnelle Jugendentwicklung sichert hohe Zuwachsraten bereits im Juni und Anfang Juli ab, bevor die Rüben infolge von Hitze im Zuwachs stagnieren und tagsüber zu schlafen beginnen. Auch in SBR-Regionen ist ein früher Zuwachs, bevor es zur Symptomausprägung kommt, entscheidend für noch ausreichende Erträge. Zu frühe Aussaat unter kühlen Bedingungen, verknüpft mit einer langen Auflaufphase kann allerdings auch zu Pflanzenausfällen durch boden- und samenbürtige Erreger, z.B. Pythium, Rhizoctonia oder Aphanomyces, führen. Die Dauerwirkung der fungiziden Beizwirkstoffe im Rampart (Penthiopyrad) und im Tachigaren (Hymexazol) reicht dann nicht mehr aus. Auch Schädlinge haben unter diesen Bedingungen leichtes Spiel, da das Tefluthrin, das aktuell als einzige insektizide Beize zugelassen ist, nicht systemisch wirkt. Deshalb kann mit der Beize ausschließlich im Boden eine

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Winterweizen – Ertragsaufbau

Winterweizen – Ertragsaufbau

Einteilung nach dem Schossverhalten Frühschossende (Kurztags-) Typen beginnen ab dem 13-Stunden-Tag zu schossen, dadurch wird die Bestockung im Frühjahr begrenzt. Deshalb müssen sie auf Standorten mit spätem Vegetationsbeginn (ab 3. Märzdekade) so früh gesät werden, dass sie vor Winter voll bestocken. Spätschossende (Langtags-) Typen können im Frühjahr noch gute Nebentriebe bilden und deshalb noch spät bestellt werden. Bei früher Saat besteht das Risiko, dass sie zu stark bestocken und Nebentriebe zu spät reduzieren. Sehr spät schossende Langtagstypen können sehr früh (vor dem 20.09.) bestellt werden, da sie auch bei langer Vegetation im Herbst nicht vor Winter zu schossen beginnen. Dafür eignen sich vor allem (standfeste) Korndichte- oder Bestandesdichte-Typen wie LG Atelier, SU Selke oder Argument mit geringer Anfälligkeit für frühe Blatt- und Halmbasiskrankheiten. Einstufung nach dem Ertragsaufbau EÄ: Einzelährentyp EÄ-TKG: Einzelährenertrag über hohes TKG KOMP: Kompensationstyp EÄ-KZÄ: Einzelährenertrag über Kornzahl je Ähre BD: Bestandestyp KD: Korndichtetyp KD-BD: Korndichte über hohe

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Winterweizen – Ertragsaufbau

Mais – Hinweise zur Aussaat 2024

Der Temperaturanstieg zum Wochenende verleitet zur frühen Maisaussaat.

Maispflanzen sind Solitärpflanzen wie Rüben, bei denen die Optimierung der Einzelpflanze im Vordergrund steht. Voraussetzung dafür ist deren gleichmäßige Entwicklung, also homogener Feldaufgang und gleicher Standraum. Der Gesamtbestand an Pflanzen je m² richtet sich nach dem Wasserhaushalt des Standortes.

Wann ist der optimale Saatzeitpunkt für den Mais?

Mais verlangt konstante Bodentemperaturen von mindestens 8 bis 10 °C in den oberen 5 cm des Bodens. Bei Bodentemperaturen über 13 °C läuft der Mais bei ausreichender Bodenfeuchte innerhalb von 7 bis 10 Tagen gleichmäßig auf. Dazu muss das Saatkorn in die feuchte Bodenschicht gedrückt werden. Das heißt, zwischen der Saatbettbereitung und der Aussaat darf nicht zu viel Zeit verstreichen, der Saathorizont darf nicht austrocknen. Ein klutiges Saatbett ohne ausreichend Feinerde ist ohnehin verboten.

Lange Auflaufphasen von mehr als 18 Tagen infolge zu früher Saat in den kalten Boden schwächen Vitalität und Triebkraft der jungen Pflanzen. Auch die Beize verliert einen Teil ihrer Schutzwirkung. Die Folge sind Fehlstellen bzw. ungleichmäßiger Feldaufgang. Alle Maispflanzen sollen innerhalb von 48 Stunden vollständig auflaufen. Beschattungseffekte auf die Nachzüglern reduzieren deren Ertragspotenzial bis hin zum Totalausfall. Zudem gestaltet sich der Herbizideinsatz schwierig, wenn der Mais verzettelt aufläuft.

Saattermin entscheidet über den weiteren Entwicklungsverlauf

Mit dem Saattermin, genauer mit dem Zeitpunkt des Feldaufganges, wird der weitere Entwicklungsrhythmus festgelegt. Trotz der züchterischen Anpassung an den Langtag lässt der Mais bei frühem Auflauf und hoher Gesamteinstrahlung seinen ursprünglichen Kurztagscharakter erkennen, der die Anlage generativer Organe begünstigt.

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Winterweizen – Ertragsaufbau

Soja – Aussaat 2024

Soja – Sortenwahl den Reifebedingungen anpassen
Hauptkriterium für die Sortenwahl ist die Reife. Sojabohnen sollen bis Ende September geerntet werden können. Bis zu diesem Zeitpunkt sind meist noch gute Erntebedingungen gegeben. Erntetermine im Oktober sind häufiger mit Regen, Tau und Nebel verbunden. Die Körner der Sojabohne saugen sich bei hoher Luftfeuchtigkeit schnell mit Wasser voll. Zudem konkurriert die Ernte im Oktober mit einer rechtzeitigen Wintergetreideaussaat. Damit verliert die Sojabohne an Vorfruchtwert.
Unter den Reifegruppen unterscheiden wir in Deutschland zwischen 000 (sehr früh bis früh), 00 (mittel bis spät) und 0 (sehr spät). Innerhalb der Reifegruppen gibt es Unterschiede in der Abreife.
Für eine sichere Ernte benötigen 000-Sorten eine Temperatursumme von 1450 bis 1600 °C. Innerhalb dieser Reifegruppe eignen sich die sehr frühen Sorten (z.B. Nessie PZO, Sussex, Magnolia, Adessa, Stepa, Obelix, Merlin) für Grenzstandorte im Nordosten, in Höhenlagen bis 450 m, im Süden (Südbayern, Schwarzwald) können diese Sorten auch bis

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Winterweizen – Ertragsaufbau

Ackerbohnen – Aussaatbedingungen

Wann Ackerbohnen säen?
Für die Aussaat der Ackerbohnen gilt „So früh wie möglich!“. Sinnvoll ist eine Bestellung der Ackerbohnen, wenn durch die Aussaat keine Schäden an der Bodenstruktur entstehen und der Boden nach der Bearbeitung ablüften kann. Zudem sollte für den Zeitraum von 3 bis 4 Tagen unmittelbar nach der Saat kein Regen angesagt sein.
Die geforderten Bedingungen könnten örtlich um den Monatswechsel Februar / März eintreten. Ist der Boden noch zu feucht und überzeugt Sie das Arbeitsergebnis der Bearbeitungsgänge nicht, verschieben Sie die Aussaat besser in Richtung März/April.
Ablagetiefe: 5 bis 8 cm
Je später die Saat erfolgt, umso wichtiger ist, dass die Ackerbohnen sicher auflaufen. Dazu muss die Keimfähigkeit garantiert sein, aber auch die notwendige Ablagetiefe eingehalten werden. Eine Ablagetiefe von mindestens 5 bis 8 cm ist Pflicht! Damit wird nicht nur der Keimwasserbedarf gedeckt, sondern auch die spätere Standfestigkeit verbessert.
Als Saatstärke haben sich bei Getreideabstand (12,5

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Weizen – Hohe Saatmengen mit Drillmaschine + Düngerstreuer ausbringen

Weizen – Hohe Saatmengen mit Drillmaschine + Düngerstreuer ausbringen

An die 10 % der in unserem Saatgutlabor in Liebenburg aus dem gesamten Bundesgebiet eingegangenen Saatgutproben haben eine geringe Keimfähigkeit (unter 90 %), teilweise sogar unter 70 %. Wenn die geringe Keimfähigkeit krankheitsbedingt ist, ist das Saatgut nicht zu verwenden. Steht anderes Saatgut nicht zur Verfügung, ist es nicht sinnvoll, die Saatstärke einfach zu erhöhen, weil dann die Samenkörner zu eng in der Drillreihe liegen. Eine Weizenpflanze benötigt wenigstens 2 cm Abstand zur nächsten Pflanze, um bestocken und Kronenwurzeln bilden zu können. Bei engerem Abstand ist mit verringerter Leistung der Einzelpflanzen bzw. auch mit deren Ausfall zu rechnen.
Deshalb ist es im Notfall, wenn kein anderes Saatgut zur Verfügung steht bzw. bei Spätsaaten auf eine Sommerkultur nicht ausgewichen kann, sinnvoll die Aussaatmenge zu splitten und einen Teil der vorgesehenen höheren Saatmenge mit dem Düngerstreuer in Breitsaat auszubringen und mit der Drillkombination einzuarbeiten.

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Weizen – Hohe Saatmengen mit Drillmaschine + Düngerstreuer ausbringen

Roggen-Aussaat 2023 und Ertragssicherung im Herbst

Sortenwahl
Die Einstufung der Roggensorten erfolge nach der BSL 2023 und Züchterangaben, ergänzt durch LSV– Ergebnisse und eigene Beobachtungen. Auf die Züchterbezeichnung vor dem Sortennamen verzichten wir bei Platzmangel.
Die Einstufung des Sortentyps erfolgte auf der Basis des Ertragsaufbaus. Die Variabilität im Ertragsaufbau ist bei den aktuellen Hybridroggensorten gering, so dass wir die Roggensorten in 2 Gruppen einstufen konnten:
KD – KZÄ – Typen (z.B. KWS Tayo, SU Karlsson) können mit mittlerer Ährenzahl (meist 400 bis 450 Ähren je m²) über eine hohe Kornzahl je Ähre abhängig von der Befruchtung eine hohe Korndichte (zwischen 23.000 und 30.000 Körner je m²) produzieren. Das TKG liegt dann bei normaler Ausreife zwischen 36 und 45 g.
BD – (TKG -) Typen (z.B. KWS Eterno, SU Performer) benötigen für hohe Erträge höhere Ährenzahlen zwischen 450 und 550 (bis 600) Ähren je m².
Aussaatstärke differenzieren

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