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Leguminosen – Krankheiten und Schädlinge

Leguminosen – Krankheiten und Schädlinge

Blattläuse rechtzeitig kontrollieren
In Sachsen-Anhalt wurde ein erster Zuflug der Grünen Erbsenblattlaus sowie der Schwarzen Bohnenlaus festgestellt. Vor diesem Hintergrund sollten die Bestände regelmäßig kontrolliert werden. Blattläuse sitzen häufig versteckt an der Blattunterseite oder zwischen noch nicht voll ausgebildeten Blättern. Deshalb sollten diese Pflanzenbereiche gezielt bonitiert werden.
Schüttelmethode, um den Besatz mit Blattläuse zu ermitteln
Dazu drückt man die Nachbarpflanzen um 4 Pflanzen zur Seite, um auf den blanken Boden blicken zu können, umfasst diese 4 Pflanzen und schüttelt diese zehnmal. Dann zählt man die grünen Blattläuse, die auf den Boden gefallen sind. Sind das mehr als 10, ist eine Bekämpfung angebracht, insbesondere wenn die Übertragung von Virosen zu befürchten ist. Schwarze Bohnenläuse saugen sich so fest, dass sie kaum abgeschüttelt werden. In diesem Fall müssen die meist auf den Stängeln festgesaugten schwarzen Läuse bonitiert werden.
Mit steigenden Temperaturen kann sich die Populationsentwicklung deutlich beschleunigen. Oberhalb von 20 °C ist

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Leguminosen – Schädlingsbekämpfung und Fungizideinsatz

Leguminosen – Schädlingsbekämpfung und Fungizideinsatz

Der Schädlingszuflug war in den Leguminosen aufgrund der vorwiegend trocken-kalten Witterung bislang gering. Örtlich musste der Blattrandkäfer bekämpft werden. Zur Monatswende Mai/Juni ist mit ansteigenden Temperaturen und damit mit dem Zuflug der ersten Erbsenwickler zu rechnen. Wenige Tage nach dem Zuflug beginnen die Weibchen mit der Eiablage auf der Unterseite der Fiederblätter, auf den Blütenblättern und zum Teil auch auf jungen Hülsen. Nach 1 bis 2 Wochen schlüpfen die Raupen und wandern zu den Hülsen, in die sie sich einbohren. Dort fressen sie dann an der Samenanlage. Mit Vorliebe werden dichte, üppige Erbsenbestände (Wintererbsen) von Erbsenwicklern angeflogen.

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Leguminosen – Bekämpfung von Pilzkrankheiten

Leguminosen – Bekämpfung von Pilzkrankheiten

Die Anbauausdehnung der Leguminosen, auch als Bestandteil von Begrünungen im Herbst, lässt die Belastung mit Krankheiten ansteigen. Mit den angekündigten Niederschlägen wird vor allem westlich der A 7 die Gefährdung der Leguminosen durch Pilzkrankheiten (Schokoladen- und Brennflecken) sowie durch Falschen Mehltau (Peronospora), in spät bestellten Beständen auch mit Echtem Mehltau, steigen.
Der Primärbefall mit Schokoladenflecken (Botrytis fabae) in Bohnen geht von Dauersporen im Boden, an Ernterückständen oder Durchwuchspflanzen, aber auch vom Saatgut aus. Mit braunen kleinen Flecken besprenkelte untere Blätter sind Hinweise auf erste Infektionen. Schon ein Regentag mit nachfolgenden Temperaturen zwischen 15 und 22 °C und hoher Luftfeuchte löst dann Sekundärinfektionen aus, die sich mit weiteren Niederschlägen schnell über die Blätter und Stängel ausbreiten und später auch die Hülsen besiedeln.
Erste Symptome auf unteren Blättern können auch mit Verätzungen bzw. Frostschäden verwechselt werden. Im Unterschied zu den Schokoladenflecken ist auf Verätzungen unter der Lupe kein Pilzrasen zu erkennen. Schokoladenflecken

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