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Körnermais und Sojabohnen – Alternativen gesucht

Körnermais und Sojabohnen – Alternativen gesucht

Trockenheit und vor allem die Hitze zur Blüte haben auch dem Körnermais und den Sojabohnen stark zugesetzt, mit der Folge, dass keine Kolben angesetzt wurden bzw. im Kolben bzw. in den Hülsen keine Körner ausgebildet wurden...

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Mais – Blattdüngung

Mais – Blattdüngung

Nach der ersten Hitzephase zeichnen einige Maisbestände gelblich oder auch lila. Kühle Nachttemperaturen bis zur zweiten Maidekade haben zu einer verhaltenen Jugendentwicklung der Maisbestände beigetragen und erschwerten die P- sowie die Zn-Aufnahme der Pflanzen. Durch den nachfolgenden Temperaturanstieg zu Beginn der dritten Maidekade nahm das vegetative Wachstum der Maisbestände stark zu. Der daraus resultierende Nährstoffbedarf, insbesondere von Phosphor und Spurelementen (z.B. Zn, Cu, Mn, Bor), konnte durch die Maispflanze nicht ausreichend aufgenommen werden, was zu gelblichen oder lila Verfärbungen geführt hat. Wurden in der Zeit auch Herbizidspritzungen (mit Sulfonylharnstoffen wie Foramsulfuron, Nicosulfuron oder Rimsulfuron) durchgeführt, wurden die Symptome verstärkt.. Die Pflanze benötigt für das Entgiften der SHS-Wirkstoffe die Spurenelemente Fe, Zn, Cu und Mn für die Bildung von Enzymen (z.B. Cyt-MOG), die den Herbizidabbau steuern. Für die Entgiftung von Triketonen, z.B. von Mesotrione (Callisto) oder Tembotrione (Laudis), wird zusätzlich Schwefel benötigt.
Im 8- bis 10-Blattstadium des Maises wird die Zahl

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Mais – Blattdüngung

Mais – Bekämpfung von Unkräutern im Nachauflauf

Bekämpfung von Windenknöterich, Ackerwinden und Disteln im Mais

Der Bodenfrost im März und April unterstützte die Keimstimmung von tiefkeimenden Unkräutern wie Windenknöterich und Klettenlabkraut. Zudem ist ein verstärkter Besatz mit Disteln zu beobachten. Im Mais sind folgende Bekämpfungsmöglichkeiten möglich, nachdem Arrat + Dash weggefallen ist:
Abbildung

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Mais – Blattdüngung

Mais – Herbizide

Im Mais treten neben den klassischen, wärmeliebenden Frühjahrskeimern wie Gänsefuß-, Melden-, Knöterich-, Amarant-Arten, Franzosenkraut sowie Schwarzem Nachtschatten  vermehrt auch früher auflaufende Arten wie Klette, Stiefmütterchen, Hirtentäschel und Storchschnabel auf.

Unter den Ungräsern findet man Hühnerhirse, zunehmend auch Borsten- und Fingerhirse. Gleichzeitig ist ein stärkerer Besatz mit Ackerfuchsschwanz (AFU) und Weidelgräsern zu beobachten, was die Anforderungen an das Fruchtfolge- und Herbizidmanagement erhöht.

Für die Planung der Mais-Herbizidstrategie spielt das Unkrautspektrum aber auch die Zulassung zentraler Wirkstoffe wie Terbuthylazin (TBA NG 362), Nicosulfuron (NG 327) und Isoxaflutole (NG 368) eine Rolle.
Abbildung

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Mais – Blattdüngung

Mais – Hinweise zur Aussaat

Mais ist eine Solitärpflanze – vergleichbar mit der Zuckerrübe – bei der die Leistungsfähigkeit der Einzelpflanze, insbesondere die Einzelkolbenleistung entscheidend für den Flächenertrag ist.

Ziel der Bestandesführung ist eine möglichst gleichmäßige Entwicklung aller Pflanzen im Bestand. Voraussetzung dafür sind ein homogener Feldaufgang, ein gleichmäßiger Standraum sowie ein Wachstum ohne Unkrautkonkurrenz.

Die Pflanzenzahl je Quadratmeter richtet sich nach dem Wasserangebot und der Wasserversorgung des Standortes.

Wann ist der optimale Saatzeitpunkt für Mais?

Um das Ertragspotenzial und eine sichere Abreife zu erreichen, sollte der Mais möglichst früh gesät werden, sofern die Voraussetzungen dafür gegeben sind; Bodentemperaturen von mindestens 8 bis 10 °C in 5 cm Tiefe, die in der Folgezeit ansteigen sollten. Bei Temperaturen über 13 °C läuft Mais bei ausreichender Bodenfeuchte in der Regel innerhalb von 7–10 Tagen gleichmäßig auf.

Für eine hohe Bestandesleistung ist ein synchroner Feldaufgang entscheidend. Die Pflanzen sollten idealerweise innerhalb von 24 bis 48 Stunden vollständig auflaufen, da Nachzügler durch Beschattung deutlich im Wachstum zurückbleiben und nur wenig

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Mais – Blattdüngung

Mais – Stickstoff-Düngung

Der bis Krumentiefe und regional bis 50 cm eingedrungene Frost hat die Bodenstruktur stark verbessert. Deshalb ist ab Mitte Mai mit einer höheren Nachlieferung aus dem Boden zu rechnen.
Tabelle

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Mais – Blattdüngung

Raps – Welche Alternativen bestehen, wenn doch umgebrochen werden muss?

Umbruchwürdigen Raps mit 1000 g/ha Glyphosat je 100 l Spritzbrühe (+ Additiv) abspritzen, um den Rapsdurchwuchs in der nachgebauten Frucht zu vermeiden.
Sommerraps ist keine Alternative. Dieser wird zur immerwährenden Last im späteren Winterraps und verstärkt dessen Auswinterungsrisiko.
Als Alternative bieten sich Sonnenblumen an, vor allem in den Gebieten, in denen ein 230er Mais druschreif wird. Gegen Sklerotinia sollten Sie vor der Aussaat 2 kg/ha Contans WG (ca. 55 €/ha) einarbeiten.
Sonnenblumensortenmittelfrühe Sorten (FAO 220 Körnermais): LG 5377, ES Savanna, NK Delfi
mittelspäte Sorten (FAO 240 Körnermais): P63LL156, 1025L
späte Sorten (FAO 260 Körnermais): SY Nebraska, Insun 222 CLP
Abhängig vom Wasserhaushalt werden zwischen 6 und 8 Körner/m² ausgesät. Mit zu geringen Pflanzenzahlen steigt das Risiko von Korb- und Stängelknicken.
Sojabohnen können in den Tallagen (bis 200 m) bis zur A4 (Erfurt-Dresden) auf Standorten, die den Anbau von Mais mit FAO 240 zulassen, anstelle des Rapses angebaut werden.

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Mais – Blattdüngung

Sommerungen – Anbau im Jahr 2026

Die zunehmende Herbizidresistenz von Ackerfuchsschwanz und Weidelgras zwingt uns, uns mit Sommerungen auseinander zu setzen, um den Ackerfuchsschwanzbesatz zu vermindern. In diesem Jahr kommt hinzu, dass die Winterweizen-Bestellung nicht überall möglich war. Ob noch Wintergetreide umgebrochen werden muss, ist aktuell nicht abzusehen.

Mais

Mais bietet sich als eine Alternative an, allerdings kommt der Anbau von Körnermais nur dann in Betracht, wenn ab Anfang Mai bis Ende September (erster Nachtfrost) wenigstens 1.600 °C-Tage (Basis > 6 °C) erreicht werden. Silomais erfordert 1.450 °C-Tage. In diesem Fall muss die Verwertung vor dem Anbau geklärt werden (Fütterung, Biogasanlage). Ackerfuchsschwanz kann im Mais vor der Saat bis zum Auflaufen mechanisch oder mit Glyphosat und im Nachauflauf mit den stärksten ALS-Hemmern (Foramsulfuron, Nicosulfuron) bekämpft werden. Auch das Tembotrione (Laudis) hat eine Wirkung gegen Ackerfuchsschwanz.

Leguminosen + Sonnenblumen

In Leguminosen wie Ackerbohnen und Körnererbsen, auch in Sonnenblumen kann gegen AFU und Weidelgräser mit Aclonifen

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Körnermais 2025 – Erträge zwischen Spitzenleistungen und totaler Enttäuschung

Körnermais 2025 – Erträge zwischen Spitzenleistungen und totaler Enttäuschung

Das Maisjahr 2025 zeigte sich in Deutschland von zwei Seiten: Während in Süddeutschland, Nordwest und Nordost vielerorts befriedigende bis unerwartet hohe Erträge erzielt wurden, präsentierte sich die Lage in Teilen Mitteldeutschlands ganz anders: kalte Temperaturen während der Jugendentwicklung, Frühjahrstrockenheit und Trockenheit zur Blüte führten dort zu katastrophalen Ergebnissen.
Kaltes Frühjahr
Der Saisonstart verlief vielversprechend. Unter trockenen, günstigen Bedingungen konnten die Bestände ab Mitte April zügig und gleichmäßig auflaufen. Doch danach folgte eine ungewöhnlich kalte Witterungsphase mit sehr kalten Nächten. Diese Phase setzte den Maisbeständen massiv zu und warf die Entwicklung stark zurück. Die Kältebelastung beeinflusste auch das phytohormonelle Gleichgewicht der Pflanzen, insbesondere die Bildung und Steuerung der generativen Organe. Vielfach präsentierten sich Bestände mit Mehrkolbigkeit und kleinen, rudimentären Kolben an den Fahnenästen.
Einkörnung und Kornfüllung
Ab Mitte Juni verbesserten sich die Bedingungen für den Körnermais in den meisten Regionen. Während der Blüte fiel verbreitet ausreichend Regen, sodass eine sichere Befruchtung und Einkörnung gewährleistet war. Eine Ausnahme bildeten das südliche Sachsen-Anhalt, Thüringen u.a. Gebiete im Regenschatten der Mittelgebirge, wo nur zwei Drittel der normalen Niederschläge fielen.

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Körnermais 2025 – Erträge zwischen Spitzenleistungen und totaler Enttäuschung

Mais – Neue Sorten

Silomais:
DKC 2956 (S 190 / K 220)
frühe hartmais-ähnliche Doppelnutzungssorte
ausgeglichenes Verhältnis von Restpflanze zu Kolben
gute Kolbenleistung bei tiefem Kolbensitz, eher Fixkolben-Typ
Selektion für frühe, nördliche Lagen bzw. Höhenlagen, Grenzstandorte
top Jugend-Entwicklung und Kältetoleranz
KWS Aveso (S 200)
Dreinutzungssorte (Biogas, Fütterung, Körner- bzw. CCM-Mais)
gute Stärke- und Energieerträge bei guter Verdaulichkeit
ansprechende Körnermaisleistungen in Nordwestdeutschland
LG 32.216 (S 200 / K 220)
Doppelnutzungssorte
langer Typ mit sogenannter „open look“-Optik
standfest
sehr gute Jugendentwicklung
gute Blattgesundheit
geringe Bestockungsneigung bei gutem TKG
P78020 (S 210)
massebetonter früher Doppelnutzer
sehr gute Anpassung an Nordwest- und Nordostdeutschland in den Silomaisversuchen

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Körnermais 2025 – Erträge zwischen Spitzenleistungen und totaler Enttäuschung

Maiszünsler – Flughöhepunkt und Eiablage in dieser Woche zu erwarten

Erste Maiszünsler wurden im Rhein-Neckar-Gebiet seit dem 15. Juni beobachtet. Flughöhepunkt und Eiablage ist ab dem 25. Juni zu erwarten, mit dem Schlüpfen der Larven ist ab dem 2. Juli zu rechnen, auf kälteren Standorten nicht vor dem 10. Juli.

Der Flug der gelbbraunen Falter lässt sich mit Hilfe von Licht- oder Pheromon-Fallen überwachen. Am besten werden die Fallen über vorjährigen Maisschlägen aufgestellt, um den Start der Zünsler zu verfolgen, und über diesjährigen Maisschlägen, um das Landen der Zünsler festzustellen.
Tabelle

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Körnermais 2025 – Erträge zwischen Spitzenleistungen und totaler Enttäuschung

Mais – Nässe begünstigt Erdmandelgras

Erdmandelgras ist ein Sauergras, ist anfangs mit Hirsen zu verwechseln tritt vor allem auf Standorten mit regelmäßiger Überschwemmung auf weltweit gesehen eines der am schwersten zu bekämpfenden Unkräuter Graminizide (FOP-/DIM-Mittel) haben keine Wirkung gegen das Erdmandelgras konkurrenzstark, verbreitet sich vor allem in Reihenkulturen (Mais, Zuckerrüben) hohe Vermehrungsraten, in Mitteleuropa vegetative Vermehrung durch Knollen; Samen des Erdmandelgrases bilden bei uns bislang keine Keime eine Mutterknolle legt bis zu 120 Tochterknollen an Weiterverbreitung durch Bodenabtrag (Erosion) oder Überschwemmung Knöllchen haben die Größe eines Maiskorns und werden auch durch Fahrzeuge und Maschinen auf dem Feld und von Feld zu Feld verbreitet; sie haften an Erntegut und Ernterückständen; auch Feldmäuseverschleppen die Knöllchen Verbreitung mit (Kartoffel-) Saatgut möglich Biologie Erdmandelgras ist ein problematisches Unkraut, das sich besonders unter warmen und feuchten Bedingungen stark ausbreitet. Es bildet dichte Bestände und kann Kulturpflanzen stark verdrängen. Die Bekämpfung ist schwierig, da mechanische Maßnahmen oft nicht ausreichen und

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Körnermais 2024 – Hohe Temperatursummen treffen auf gute Wasserversorgung

Körnermais 2024 – Hohe Temperatursummen treffen auf gute Wasserversorgung

Die diesjährige Ernte wird vielen Körnermaisbetrieben in positiver Erinnerung bleiben. Nicht selten wurde über Rekorderträge aus unterschiedlichsten Körnermaisregionen berichtet. Die frühen Saattermine ab Anfang April in Süddeutschland bis Anfang Mai im Nordwesten Deutschlands waren den späten Saatterminen im Ertrag und TS-Gehalt überlegen. Die früh gesäten Bestände liefen zügig auf und hatten zu Beginn ihrer Entwicklung ausreichend Wärme und Sonneneinstrahlung für eine sichere Bestandesetablierung. Besonders späte Genetik (FAO > 260) profitierte von der guten Belichtung in der frühen Jugendentwicklung bis zur Anlage der Fahne im 4- bis spätestens 6-Blatt-Stadium. Die hohe Einstrahlung wirkte sich nicht nur positiv auf die generativen Ertragsanlagen (Kolben und Fahne) aus, sondern war auch verantwortlich für einen optimalen Blüh- und Kornfüllungsverlauf. Spät gesäte Bestände litten dagegen nicht selten unter der langen Auflaufphase und den kühlen Bedingungen in der frühen Jugend im Juni. Der sehr warme Juli und August glich den Entwicklungsrückstand später gesäter Maisbestände wieder aus. Dennoch

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Körnermais 2024 – Hohe Temperatursummen treffen auf gute Wasserversorgung

Mais – Neue Sorten

Silomais: LG 31.215 (S 200/K 210) Einfachhybride, frühe Doppelnutzungssorte, Zulassung BSA 2024 zügige Jugendentwicklung für Grenzstandorte sowie Höhenlagen blatt- und stängelgesund mittellange, standfeste Pflanze mit gleichmäßigem, tiefen Kolbensitz gute GTM-Erträge bei hohem Stärkegehalt und guter Verdaulichkeit DKC 3144 (S 200) Hartmaisähnliche Neuzüchtung sehr gute Jugendentwicklung frühe Blüte für Grenzlagen bei guter Umweltstabilität (Trockenheit und Nässe) sehr gesunde, standfeste Sorte große Restpflanze mit länglichen Kolben sehr hohe GTM –, Stärke- und Biogaserträgen P83224 (S 240) Reiner Zahnmais aus Silomaiszuchtprogramm ansprechende Jugendentwicklung mittlere Blüte im 240er Bereich gutes Staygreen-Verhalten, vor allem auf besseren Böden massiger Typ mit sehr hohen GTM Erträgen mittlerer Stärkegehalt sowie mittlere Verdaulichkeit KWS Lupollino (S 250) massiger Zwischentyp standfest bei mittlerer Kolbenhöhe gute Blatt- und Stängelgesundheit ausgeprägtes Staygreen Silomais mit Druschoption sehr hohe GTM bei durchschnittlichen Energieerträgen und Verdaulichkeit P82703 (ca. S 250) großrahmiger Massentyp hoher Kolbensitz, trotzdem standfest sehr hohe GTM- und Biogaserträge gute Restpflanzenverdaulichkeit sehr gutes

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Körnermais 2024 – Hohe Temperatursummen treffen auf gute Wasserversorgung

Mais – Einsatz von Herbiziden

Für die kommenden 14 Tage wird überwiegend nass-kalte Witterung vorhergesagt. Dadurch verzögert sich das Auflaufen der bereits bestellten Maisbestände. Das hat zur Folge, dass Unkräuter mit geringen Temperaturansprüchen wie Ausfallraps, Kamille, Stiefmütterchen, Ehrenpreis oder Vogelknöterich und aus tieferen Schichten keimende Unkräuter wie Windenknöterich oder Klettenlabkraut vor dem Mais auflaufen und sich bei Temperaturen unter 15 °C schneller entwickeln als der Mais. Die Unkräuter konkurrieren später mit den jungen Maispflanzen um Wasser und Nährstoffe. Die Maiswurzel versucht zudem den Unkrautwurzeln und deren Ausscheidungen auszuweichen. Dadurch wird der Wurzelraum der Einzelpflanze eingeschränkt. Die Wurzelkonkurrenz beeinträchtigt die Ertragsfähigkeit der Maispflanzen stärker als die oberirdische Konkurrenz.
Früh keimende Unkräuter mit geringem Temperaturanspruch und allelopathisch wirkenden Wurzelausscheidungen, z.B. Kreuzblütler (Senf, Hederich, Raps) oder Korbblütler (Kamille), müssen deshalb frühzeitig, spätestens bis zum beginnendem 2-Blattstadium des Maises (EC 12) bekämpft werden. Um der Spätverunkrautung zu begegnen, ist ein Herbizid-Splitting angebracht.
Herbizid-Splitting
Anwendungstermine bis zum 3-Blatt-Stadium sind für

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