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Fruchtfolgerestriktionen

Fruchtfolgerestriktionen

Nicht für Rapsfruchtfolgen zu empfehlen
In Rapsfruchtfolgen mit mehr als 20 % Raps-Anteil dürfen im Soloanbau und in (fertigen) Mischungen keine Kreuzblütler (Senf, Ölrettich oder Kresse, Leindotter, Markstammkohl, Rübsen) enthalten sein, die Kohlhernie und Verticillium fördern.
Sonnenblumen, Sommerwicken und Ramtillkraut können Sklerotinia und Verticillium übertragen. Auch Alexandriner- und Perserklee können Sklerotinia verbreiten, das Risiko ist allerdings bei später Aussaat (ab Ende August) eher gering.
Zwischenfrüchte für Rapsfruchtfolgen
Für Rapsfruchtfolgen kommt vor allem Phacelia in Betracht, die zu den Raublattgewächsen (Wasserblattgewächs) gehört und mit keiner landwirtschaftlich genutzten Kultur verwandt ist. Allerdings gibt es Hinweise, dass früh bis Mitte August gesäte Phacelia, als Überhälter für Verticillium in Betracht kommen kann.
Auch Buchweizen kann in einer Rapsfruchtfolge als Zwischenfrucht genutzt werden, sollte aber nicht vor Zuckerrüben, Kartoffeln oder Leguminosen angebaut werden, da die Bekämpfung des späteren Durchwuchses ähnlich problematisch ist, wie die Bekämpfung von Windenknöterich.
Kleinkörnige Leguminosen (z.B. Alexandriner-, Perserklee) können Bestandteil einer Zwischenfruchtmischung in einer Rapsfruchtfolge sein, wenn die Aussaat nicht zu früh (vor Ende August) erfolgt.
Sehr gut geeignet für Rapsfruchtfolgen ist

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Drahtwürmer in Mais und Kartoffeln

Drahtwürmer wurden nach dem Wegfall der Neonicotinoid-Beizen zu einem Hauptschadensfaktor für die Etablierung von Maisbeständen. Auch im Kartoffelanbau bereiten Drahtwürmer, die Larven des Getreideschnellkäfers, große Probleme. Neben Wurzelfraß und zu erwartenden Ertragseinbußen leidet die Lager- und Vermarktungsfähigkeit angefressener Kartoffelknollen.

Der Besatz mit Schnellkäfern wird durch Zwischenfrucht-Anbau und Ganzjahresbedeckung gefördert. Angelockt werden sie von der CO2-Ausscheidung der Pflanzenwurzeln.

Nachweis von Drahtwürmern

Ob die für Mais oder Kartoffeln eingeplanten Flächen mit Drahtwürmern belastet sind, lässt sich mittels aufgeschnittener Kartoffelhälften feststellen. Diese werden im trockenem Boden an mehreren Stellen 10 cm tief in den Boden eingegraben und nach einer Woche auf die drahtigartigen Larven untersucht.

Bekämpfungsmöglichkeiten

Da aktuell kaum noch chemische Möglichkeiten zur Verfügung stehen, muss gegen Drahtwürmer vorbeugend über Fruchtfolge und Bodenbearbeitung gehandelt werden. Ganzjährig grüne Felder liefern den Drahtwürmern durchgängig Nahrung und sichern somit deren Überleben. Deshalb muss der Boden belasteter Schläge nach der Ernte mit einer zeitnahen Stoppelbearbeitung braun gehalten

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