Grünes Info
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Notfallzulassung Fundatis – Bodenherbizid gegen Ungräser in Weizen und Gerste
Die FMC hat eine Notfallzulassung für Fundatis (200 g/l Bixlozone + 125 g/l Beflubutamid) erhalten. Mit dem Bixlozone wird die Lücke durch den Wegfall des Flufenacet nicht geschlossen, aber wenigstens ein zusätzlicher...
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst
Addition von Wirkstoffen Werden Wirkstoffe mit unterschiedlicher Wirkungsweise zusammen oder in Spritzfolge ausgebracht, wird die Wirkung des 2. Wirkstoffes nicht zur Wirkung des 1. addiert, sondern bezieht sich auf die Wirkung der verbliebenen Unkräuter: Beispiel:...
Wintergetreide – Übersicht Herbizide zur Herbstanwendung
Raps – Unkrautbekämpfung
Anwendung von Clomazone
Die Wettervorhersage für die kommenden 14 Tage rückt die Anwendung von Clomazone gegen Raukenarten in den Bereich des Möglichen, da zum einen Niederschläge als Voraussetzung für die Anwendung von Bodenherbiziden angekündigt werden, zum anderen die Tageshöchsttemperaturen nicht über 25 °C klettern sollen. Somit ist die Anwendung von Clomazone in den Abendstunden möglich und es müssen nur noch die Abstände zu den außerlandwirtschaftlichen Nachbarflächen, sowie die speziell Clomazone-haltige Produkte betreffende Anwendungsbestimmungen beachtet werden.
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Raps – Herbizide zur Herbstanwendung
Bodenherbizide werden aus der Bodenlösung über Keimling, Wurzeln, Hypokotyl oder aus dem Spritzbelag auf der Bodenoberfläche über das Keimblatt aufgenommen. In jedem Fall ist dazu ausreichend Wasser notwendig, umso mehr, je weniger wasserlöslich der Wirkstoff ist. Durch trockenen Boden ist die Wirkung eingeschränkt.
Um die Wirkung sicherzustellen, muss der Boden ausreichend feucht sein oder nach der Anwendung wenigstens so viel Regen fallen, dass die oberen 3–5 cm des Bodens gut durchfeuchtet werden. Dazu sind auf ausgetrockneter Krume wenigstens 10 mm auf sandigen und bis zu 25 mm auf lehmigen und tonigen Böden notwendig.
Etwa 5–10 mm werden je nach Bodenart und Bodenfeuchte benötigt, damit die Wirkstoffe aktiviert werden. Weitere 5–15 mm sind für eine ausreichende Wirkstoffaufnahme durch die Unkräuter notwendig. Letztere hängt auch von der Kontaktfläche im Boden ab: Je feinkrümeliger und kompakter die Bodenoberfläche ist, desto intensiver ist der Kontakt zwischen Wirkstoff und Unkraut.
Bekämpfung von Wurzelunkräutern auf der Stoppel
Die Ernte ist in diesem Jahr schneller gekommen, als erwartet. Dadurch bleibt mehr Zeit für dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen auf der Stoppel.
Wurzelunkräuter wie Acker- und Zaunwinde, Ackerkratzdisteln, Ackerschachtelhalm, Landwasserknöterich, aber auch Quecken, haben in den letzten Jahren wieder stark zugenommen. Ursache dafür ist die kurze Zeitspanne zwischen Ernte und Neubestellung, auch durch den Anbau von Zwischenfrüchten, und vor allem die reduzierte Bodenbearbeitung.
Durch die frühe Ernte bleibt in diesem Jahr mehr Zeit für einen mehrmaligen, schrittweise tiefer greifenden Grubbereeinsatz, um die Rhizome aus dem Boden zu reißen, damit sie an der Oberfläche vertrocknen. Oft fehlen dafür aber Zeit und Geräte. Zudem wird häufig die Bekämpfungswirkung durch nachfolgenden Regen eingeschränkt, der die Rhizome wieder austreiben lässt.
Zudem kollidiert die frühe tiefe Bearbeitung mit der Notwendigkeit, den Ackerfuchsschwanz nicht tiefer einzuarbeiten, damit er nicht in die „ewige“ Keimruhe fällt.
Deshalb kommt in vielen Fällen nur die chemische Bekämpfung auf der Stoppel in Betracht. Zur Auswahl stehen für die Stoppelbehandlung das Glyphosat sowie Wuchsstoffe (2,4 D) bzw. synthetische Wuchsstoffe (Fluroxypyr im Starane XL), die
Einsatz von Glyphosat zur Bekämpfung von Problem-Ungräsern und -Unkräutern
Ein wesentlicher Einsatzbereich von Glyphosat liegt in der Bekämpfung von schwer zu bekämpfenden oder gar herbizidresistenten Gräsern und Unkräutern wie Quecke, Disteln, Ampfer, Landwasserknöterich oder auch Kartoffeldurchwuchs auf der Stoppel bzw. vor der Saat bzw. vor dem Auflaufen. Ziel ist die konsequente Reduktion der Verunkrautung außerhalb der Kultur, um den Selektionsdruck durch Herbizide im stehenden Bestand zu reduzieren.
Wirkmechanismus und Möglichkeiten zur Wirkungsverbesserung
Das Glyphosat wird in der grünen Pflanze vollsystemisch wie die Assimilate im Phloem verteilt und in wachsendes Gewebe, Wurzelausläufer und Speichergewebe (Rhizome, Knollen) transportiert.
Durch die rein mechanische Bekämpfung werden Rhizome zerschnitten. Das kann zu einer stärkeren vegetativen Vermehrung führen. Glyphosat hingegen kann bei ausreichender Blattmasse und aktiver Assimilation bis in Rhizome, Wurzelausläufer oder Regenerationsknospen gelangen. Voraussetzung dafür ist allerdings eine ausreichend große assimilierende Blattfläche sowie ein aktiver Stoffwechsel der Unkräuter.
Rhizome der Quecke, Wurzelausläufer von Disteln oder Regenerationsknospen der Ackerwinde werden nur dann sicher erfasst, wenn ausreichend Wirkstoff in diese Pflanzenteile verlagert wird. Zur Bekämpfung von Acker- und Zaunwinde reicht die Solowirkung von Glyphosat nicht aus. Notwendig ist die Ergänzung durch den Wuchsstoff 2,4 D. Schachtelhalm wird durch das Glyphosat nicht vollständig erfasst.
Einsatz von Glyphosat
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Mais – Bekämpfung von Unkräutern im Nachauflauf
Bekämpfung von Windenknöterich, Ackerwinden und Disteln im Mais
Der Bodenfrost im März und April unterstützte die Keimstimmung von tiefkeimenden Unkräutern wie Windenknöterich und Klettenlabkraut. Zudem ist ein verstärkter Besatz mit Disteln zu beobachten. Im Mais sind folgende Bekämpfungsmöglichkeiten möglich, nachdem Arrat + Dash weggefallen ist:
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Clentiga in Erbsen
Trockenheit und Kälte verhinderten den frühen Auflauf von Unkräuter in den Leguminosen, schränkten aber auch die Wirkung der Bodenherbizide gegen die auflaufenden Unkräuter ein.
Mit den Niederschlägen des vorvergangenen Wochenendes ist mit dem verstärkten Auflaufen der bislang noch nicht gekeimten Unkräuter zu rechnen. Die im Vorauflauf gespritzten Herbizide werden das nicht verhindern können. Das gilt vor allem für tiefer keimende Arten wie Klettenlabkraut, Windenknöterich oder später auflaufende Melden. Mit einem verstärkten Auftreten ist deshalb in den Leguminosen zu rechnen.
Wirkstoffe zur Nachauflaufanwendung sind in Leguminosen (Ackerbohnen, Körnererbsen) nicht zugelassen. In begründeten Einzelfällen besteht jedoch die Möglichkeit, über das zuständige Pflanzenschutzamt eine Genehmigung nach § 22 Abs. 2 des Pflanzenschutzgesetzes zu beantragen. Das ermöglicht den Einsatz eines zugelassenen Pflanzenschutzmittels außerhalb der festgelegten Anwendungsgebiete. Genehmigt wird in den meisten Fällen die Anwendung mit Clearfield-Clentiga. Die maximal zulässige Aufwandmenge beträgt 1,0 l/ha, wobei aus Verträglichkeitsgründen die Splitting-Anwendung mit 2 x 0,5 l/ha im Keimen der ersten Unkrautwelle und wenn die am weitesten entwickelten Unkräuter das Laubblattstadium erreicht haben, zu empfehlen ist. Das im Clentiga enthaltene Imazamox ist in anderen Ländern (u.a. in Österreich) unter dem Namen Pulsar zugelassen und wirkt
Zuckerrüben – Versiegelung und Bekämpfung von Problemunkräutern
Versiegelung (NAV)
Die Versiegelung mit Metamitron ist notwendig, um die Spätverunkrautung mit Gänsefuß, Melden, Franzosenkraut, Nachtschatten oder Amarant zu verhindern.
In Summe aller Spritzungen werden in der Spritzfolge in Abhängigkeit von Bodenart und Bodenfeuchte insgesamt 2.500 bis 3.500 g/ha Metamitron eingesetzt. Je schwerer und je trockener ein Boden, desto höher muss die Metamitron-Menge für die Versiegelung gewählt werden.
Mit dem Metamitron kann bei der Versiegelung auch der zweite Teil der Spectrum-Menge ausgebracht werden, falls mit spät auflaufenden Hirsen zu rechnen ist. Im letzten Jahr fanden die Versiegelungsmaßnahmen meist unter trockenen Bedingungen statt. Das Spectrum unterstützte aufgrund seiner hohen Wasserlöslichkeit unter trockenen Bedingungen auch die Wirkung gegen Melden.
Zusätzlich sind 100 g/ha EFS sinnvoll, wenn Bingelkraut, Amarant oder Klettenlabkraut auftreten und in der NAK3 die EFS-Menge aufgrund des Zusatzes von Spectrum reduziert werden musste.
Bilden Raps und Knöteriche nach wie vor ein Problem, müssen zusätzlich 0,25 l/ha Venzar (Summe: 1,0 l/ha
Zuckerrübenherbizide im Nachauflauf (NAK 2 und NAK 3)
Die NAK 2 sollte in der Regel 240 °C Tage nach der Saat bzw. 90 °C Tage nach der NAK1 erfolgen. In normalen Jahren entspricht das einem Spritzabstand von etwa 7 bis maximal 12 Tagen. Durch die Kälte vor Ostern und Mitte April können es nach früher Rübenaussaat in diesem Jahr in einzelnen Regionen auch 14 Tage werden.
Für die Bekämpfung von Melden ab dem 4-Blattstadium reichen noch 250 bis 300 g/ha PMP. Gegen Windenknöterich über das Spitzblatt hinaus sind bereits 350 g/ha PMP + 0,2 l/ha Venzar nötig.
In der NAK 3 kann dann je nach Bedingungen auf 400 g PMP + 0,25 l/ha Venzar erhöht werden. Bei noch größerem Windenknöterich muss ab der NAK 2 die Zumischung von 30 g Clopyralid eingeplant werden. Dann sollten aus Verträglichkeitsgründen 0,5 – 1,0 l/ha Mn-Chelat und 0,3 l/ha pH-neutrales Bor dazu gemischt werden, um den Wirkstoffabbau in der Rübe zu **beschleunigen.**
Sommergetreide – Unkrautbekämpfung und Pflanzenschutz
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Mais – Übersicht Herbizide
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Getreide – Herbizide im Schossen
Die Wirkung der Herbizidspritzungen im März war witterungsbedingt vielfach unzureichend. Zudem wurden spät aus tieferen Schichten (Bodenrisse!) auflaufende Unkräuter wie Klettenlabkraut, Disteln und Windenknöterich durch frühe Blattspritzungen nicht erfasst. Bestandeslücken begünstigen die Spätverunkrautung mit flach keimenden Unkräuter nach Trockenperioden, Starkniederschlägen oder Lager.
Um die Konkurrenz und Ernteerschwernis durch hochwachsende Unkrautarten und den Anstieg der Samenbank im Boden zu verhindern, ist eine Bekämpfung dieser Unkräuter im Schossen sinnvoll.
In der Schossphase des Getreides ist die Wirkstoffwahl durch die Zulassung und Kulturverträglichkeit stark eingeschränkt. Eingesetzt werden können überwiegend blattaktive, gegen Dikotyle wirksame Wuchsstoffe (MCPA, Fluroxypyr, Clopyralid, Halauxifen) und ALS-Hemmer wie Tribenuron oder Florasulam. Die Wuchsstoffe zeichnen sich durch eine ausgeprägte Selektivität gegenüber Getreidearten und eine vollsystemische Wirkung in zweikeimblättrigen Pflanzen aus. Dadurch werden die Wuchsstoffe auch in unterirdische Organe (Wurzel, Rhizome) transportiert.
Die den Phenoxycarbonsäuren zugeordneten synthetische Auxine werden in dikotylen Pflanzen unzureichend metabolisiert,
Mais – Herbizide
Im Mais treten neben den klassischen, wärmeliebenden Frühjahrskeimern wie Gänsefuß-, Melden-, Knöterich-, Amarant-Arten, Franzosenkraut sowie Schwarzem Nachtschatten vermehrt auch früher auflaufende Arten wie Klette, Stiefmütterchen, Hirtentäschel und Storchschnabel auf.
Unter den Ungräsern findet man Hühnerhirse, zunehmend auch Borsten- und Fingerhirse. Gleichzeitig ist ein stärkerer Besatz mit Ackerfuchsschwanz (AFU) und Weidelgräsern zu beobachten, was die Anforderungen an das Fruchtfolge- und Herbizidmanagement erhöht.
Für die Planung der Mais-Herbizidstrategie spielt das Unkrautspektrum aber auch die Zulassung zentraler Wirkstoffe wie Terbuthylazin (TBA NG 362), Nicosulfuron (NG 327) und Isoxaflutole (NG 368) eine Rolle.
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Sojabohne – Aussaat und Herbizideinsatz
Was bei der Aussaat zu beachten ist
Die Soja hat als Einzelpflanze wie der Raps ein sehr hohes Kompensationsvermögen, was den meisten Landwirten nicht bekannt ist. Hat die Einzelpflanze genug Platz und Nährstoffe kann sie ausreichend Ertragsorgane (Blüten und Hülsen) anlegen. Eine Pflanze setzt im Schnitt 10 bis 15 Nodien (Knoten) an. An jedem Nodium können bis zu 6 fertile Blüten mit späteren Hülsen gebildet werden, normal sind jedoch nur 2 Hülsen je Nodium. 900 bis 1200 Hülsen pro m², was 2500 Körner/m2 entspricht, sind für hohe Erträge notwendig. In der Regel werden 60 Körner gedrillt. In der Tabelle 61 stehen die notwendigen Hülsen pro Pflanze in Abhängigkeit von der jeweiligen Saatstärke.
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Zuckerrüben – Vorauflauf-Spritzung mit Bodenherbiziden
Bleibt die Bodenoberfläche nach der Saat noch feucht oder treten früh keimende Unkräuter wie Ausfallraps auf, werden bodenaktive Vorauflaufmaßnahmen interessant, wodurch der Anfangsbesatz mit Unkräutern deutlich reduziert werden kann. Zudem ist das Risiko geringer, dass später unter eventuell trockenen Bedingungen bereits aufgelaufene, weitentwickelte Unkräuter mit hohen Aufwandmengen bekämpft werden müssen.
Metamitron (MTM)
Der Wirkstoff Metamitron (z.B. 700 g/l im Goltix Gold) wirkt vorwiegend über den Boden, z.T. auch über das Blatt und ist die Basis der bodenaktiven Herbizidstrategien im Rübenanbau. Aufgrund der hohen Wasserlöslichkeit des Wirkstoffes reichen 60 % der nutzbaren Feldkapazität für eine Wirkung gegen flachkeimende Unkräuter (Kamille, Stiefmütterchen, Vogelmiere) sowie gegen Amarant, Melden und Weißen Gänsefuß, wenn die Behandlung im Keimen dieser Unkräuter erfolgt. Die Wirkung erfolgt, solange der Boden über Nacht dunkel wird, also „Wasser zieht“.
Herbizideinsatz gegen aufgelaufene Unkräuter im zeitigen Frühjahr
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Getreide – Übersicht Herbizide zur Frühjahrsanwendung 2026
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Raps – Übersicht Herbizide zur Frühjahrsanwendung 2026
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Wintergetreide – Einsatz von Bodenherbiziden bei Frost
Die aktuell feuchten Bodenbedingungen bieten derzeit gute Voraussetzungen für die Spritzung von Bodenherbiziden im Wintergetreide. Allerdings muss im Osten und im Südosten mit Nachtfrösten gerechnet werden, die die Kulturverträglichkeit der Herbizide einschränken.
Flufenacet, Pendimethalin oder Chlortoluron können im frühen Nachauflauf auch bei vorausgegangenem und/oder angekündigtem leichten Frost (bis -4 °C) gespritzt werden.
Auf den Zusatz von Prosulfocarb zur Unterstützung der Gräser-Wirkung sollte man bei Temperaturen um den Gefrierpunkt verzichten. Auch das flumioxazinhaltige Sumimax darf nur bei frostfreier Folgewitterung gespritzt werden.
Carotinoid-Synthese-Hemmer Diflufenican (z.B. Diflanil, Herold, Carmina, Trinity), Beflubutamid (Beflex) oder Picolinafen (Pontos, Quirinus) können auch bei leichtem Nachtfrost bis -2 °C eingesetzt werden.
Ebenfalls wirkungssicher und kulturverträglich ist die Anwendung von ALS-Hemmern ohne Safener wie Tribenuron (Trimmer), Florasulam (Saracen), Metsulfuron (Alliance) bis -4 °C.
ALS-Hemmer mit Mefenpyr als Safener (Atlantis) sollten dagegen nicht gespritzt werden, wenn nach der Spritzung mit Nachtfrösten zu rechnen ist.
ACCase-Hemmer mit Cloquintocet als Safener (Axial, Traxos) können auch vor Nachtfrösten bis -5 °C ausgebracht werden. Dadurch steigt sogar die Wirkungssicherheit gegen Weidelgras und Ackerfuchsschwanz. Die Tagestemperaturen sollten nach Frostnächten wieder die
Raps – Herbizide zur Herbstanwendung
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Wintergetreide – Herbizide zur Herbstanwendung
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