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Ackerfuchsschwanz – Ackerbaumaßnahmen und Auswirkungen hoher Temperaturen
Die Bekämpfung von Ungräsern beginnt mit den Ackerbaumaßnahmen direkt nach der Ernte. Deren Bedeutung steigt, wenn keine ausreichend wirksamen Herbizide zur Verfügung stehen. Um diese Maßnahmen effektiv einzusetzen, ist es notwendig, sich mit der Entwicklung des Ackerfuchsschwanzes auseinander zu setzen.
Woher kommt der Ackerfuchsschwanz?
Der Großteil der Ackerfuchsschwanzpflanzen in einem Bestand entstammt den Samen, die in der Vorfrucht gebildet wurden (ca. 80 %) bzw. ist aus der Samenbank im Boden aufgelaufen (10 – 20 %).
Die Haupteintragung von resistenten Ackerfuchsschwanzpopulationen erfolgt durch die Verschleppung mit Erntemaschinen (Mähdrescher, besonders auch überregional eingesetzte Ballenpressen). Deshalb treten Resistenzen gegenüber Wirkstoffgruppen auf, die im eigenen Betrieb nie appliziert wurden. Auch die Verschleppung mit anhaftender Erde an Bodenbearbeitungsgeräten und Drillmaschinen spielt eine Rolle. Die Verbreitung mit dem Wind ist beim Ackerfuchsschwanz dagegen zu vernachlässigen.
Die Bekämpfung des Ackerfuchsschwanzes muss somit schlag- bzw. feldblockspezifisch erfolgen.
Ungrasfreie Bestände beginnen nach dem Mähdrusch
Getreide – Ährenkrankheiten
Der Befall der Ähren mit Krankheiten erfolgt auf unterschiedliche Weise: durch Zuflug über weite Strecken: Mehltau, Roste, hauptsächlich stammen die Neuinfektionen mit Mehltau oder Rosten aus dem Altbefall im Bestand, dessen Konidien bzw. Sporen durch Wind oder Regen- bzw. Tautropfen aufgewirbelt werden, durch direkte Infektionen, ausgehend vom Inokulum auf dem Boden (F. graminearum, auch F. culmorum, F. Poae), durch Hochspringen über die Blätter als Treppe (S. nodorum, M. nivale, F. culmorum), durch die Kontamination der Ähre mit Erreger-Sporen, die sich im Bereich des Fahnenblattöhrchens angesammelt haben, durch systemische Verteilung von Sporen oder Myzel (z.B. F. culmorum, Cephalosporium gramineum) im Xylem der Pflanzen, die dann am Ende des Leitbahnsystems in den Blattspitzen bzw. im Spitzenbereich der Ähren angereichert werden. Mit dem Saftstrom im Xylem können auch Toxine verteilt werden, die dann lokale (Punkt-) Nekrosen bzw. Blattspitzen-Nekrosen bewirken, ohne dass ein Erreger nachgewiesen werden kann. Bekämpfung von
Fusarien – Risiko bisher gering
Fusarienrisiko bisher gering Die kühlen Temperaturen in den letzten Wochen verhinderten das Heranreifen der Sporen von Fusarium graminearum. In den kommenden 10 Tagen ist deshalb nicht mit direkten, vom Inokulum auf dem Boden ausgehenden Fusarien-Infektionen zu rechnen. Trotzdem bitten wir die Betriebe, die sich mit Sporenfallen ausgerüstet haben, in den nächsten Tagen mit den regelmäßigen Untersuchungen zu beginnen. Zur besseren Sporenfängigkeit werden die Sporenfallen über Resten von Maisstroh oder Getreidestoppeln aufgestellt. Die uns übermittelten Ergebnisse können Sie kurzfristig als Infobeitrag auf der Homepage nachlesen. Symptome von M. nivale oder F. culmorum sind dagegen häufiger am Halmgrund bzw. auch auf unteren Blättern zu finden. Sporen beider Erreger sind F-2 in einer noch geringen Dichte nachzuweisen. Regen lässt die Sporen auf das Fahnenblatt hochspritzen, wo sie sich im Bereich der
Getreide – Einsatz von Fungiziden
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Getreide – Nachkürzen im Fahnenblatt (EC 37/39)
Die Niederschläge in der Osterwoche lassen im Westen mit den angestiegenen Temperaturen einen Stickstoffschub aus dem Boden erwarten. Dadurch steigt das Lagerrisiko. Kürzungsmaßnahmen können im Fahnenblattstadium (EC 37/49) durchgeführt werden, wenn die Ähre im Halm eine Länge von 5 bis 7 cm überschritten hat. Die Lagergefährdung eines Bestandes lässt sich im beginnenden Fahnenblattstadium anhand der folgenden Parameter überprüfen:
Wie dicht ist der Bestand bzw. welche Ährenzahl ist zu erwarten?
Wie lang können die Halme noch werden?
Wie fest sind die Halme?
Kälte und Trockenheit
N-Nachlieferung springt im Osten nicht an Kälte und Trockenheit ließen die N-Freisetzung aus dem Boden bislang nur langsam in Gang kommen. Auch in den nächsten 14 Tagen ist östlich der Mittelgebirge aufgrund der anhaltenden Trockenheit noch nicht mit einer nennenswerten Mineralisierung zu rechnen. Die wenigen Millimeter Regen reichten nicht aus, um den Boden soweit zu durchfeuchten, dass die N-Nachlieferung in Gang kommt. So dürfte die N- Freisetzung erst nach den Eisheiligen (ab Mitte Mai) voll anspringen. Aufgrund der guten Bodengare ist dann eine hohe N-Mineralisation zu erwarten, die durch die Durchfeuchtung des Bodens nach der Trockenheit einsetzen wird. So können wir uns bei der Spätdüngung zurückhalten, sollten aber eine Zwischendüngung einplanen. Nach verhaltener Startgabe kam die bereits gefallene Anschlussdüngung aufgrund von Trockenheit und der bislang kalten Nächte nur zögernd zum Wirken. Deshalb ist eine Zwischendüngung mit AHL angebracht, solange noch Tau fällt. Die Ausbringung erfolgt am besten gegen Abend
Wintergetreide – Einsatzbedingungen von Wachstumsreglern
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Wintergetreide – Einsatz von Wachstumsreglern im Frühjahr 2025
Die kalten, häufiger auch frostigen Nächte im Herbst sorgten dafür, dass die Getreide-, auch die meisten Rapsbestände, auch die früh schossenden und früh gesäten Weizensorten bislang noch nicht abheben. Zudem bewirkte die relativ hohe Strahlung im Februar eine Festigung des Gewebes. Somit ist das Lagerrisiko in diesem Frühjahr geringer als in den Vorjahren. Das kann sich durch feucht-milde Witterung im April/Mai noch ändern, ist aber eher unwahrscheinlich. In Beständen, die bis zum 20. März weniger als 500 kräftige Triebe (Pflanzen je m² x Triebe mit 4 und mehr Blättern) aufweisen, ist ein früher CCC-Einsatz evtl. in Kombination mit 0,5 – 1,0 l/ha Mn-Chelat oder 2 kg/ha Mn-Sulfat angebracht, um die Ährenzahl abzusichern. Durch die Trockenheit der letzten Wochen wurde Mangan im Boden wieder festgelegt, in Abhängigkeit vom pH-Wert, auch verstärkt durch den Frost, der zwischen 10 und 20 cm tief in den Boden eindrang. Die CCC-Spritzung sollte erfolgen, wenn die
Getreide – Herbizideinsatz im zeitigen Frühjahr
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Getreide – Gräserbekämpfung zu Vegetationsbeginn im Frühjahr 2025
Nach Auswertungen von Agris42 wiesen 2024 immerhin 69 % der eingesandten AFU-Proben (Verdachtsproben) Resistenzen gegenüber den Wirkstoffklassen A (ACCase-Hemmer) und B (ALS-Hemmer) auf, beim Weidelgras waren es 20 %, Windhalm 6 %, Trespen 4 %, sonstige (Dikotyle) 1 %. Für die Frühjahrsbehandlung gegen Gräser stehen allerdings ausschließlich Herbizide dieser Wirkstoffklassen zur Verfügung. Die Bekämpfung von Ackerfuchsschwanz hat auf Problemflächen Priorität, sobald die Temperaturen tagsüber über 8 °C ansteigen. Zu Beginn einer Schönwetterphase (häufig in der 2. Märzwoche*) wirken die Sulfonylharnstoffe gut, wenn der Ackerfuchsschwanz noch klein ist, die Luftfeuchtigkeit i.d.R. noch hoch ist und die Blätter weich sind. Nachtfröste bis – 3 °C in dieser Phase beeinträchtigen die Unkrautwirkung nicht, erschweren dem Getreide jedoch den Abbau der Wirkstoffe. Gut entwickelte und mit Spurenelementen versorgte Pflanzen erholen sich innerhalb von 2 bis 3 Wochen. Vorsicht in frostgeschädigten Beständen. Diese müssen vor der Behandlung mindestens ein neugebildetes Blatt als Indiz für einen
Getreide – Übersicht Fungizide 2025
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Getreide – Gräserherbizide zur Frühjahrsanwendung 2025
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Wintergetreide – Herbizide zur Frühjahrsanwendung 2025
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Wintergetreide – Düngerplanung
Startgabe Die Form der Startgabe (N1) zu Getreide sollte sich an der Bestandesentwicklung orientieren. Phosphor wird am effektivsten im Herbst in den Boden eingearbeitet. Die Ausnutzung des im Herbst gedüngten Phosphors ist um mehr als das 3-fache besser, als wenn Phosphor im Frühjahr obenauf gestreut wird. Nachdem die DAP-Düngung im Herbst zu Weizen (Roggen, Triticale) nicht mehr zulässig ist, ist die P-Frühjahrsdüngung auf Standorten mit pH-Werten über 6,3 sinnvoll. Ein Teil des im Frühjahr gedüngten Phosphors geht durch die SSA-Düngung besser in Lösung, der Rest des als Ca-Phosphat festgelegten Phosphors wird durch SSA im Herbst oder im kommenden Frühjahr wieder in Lösung gebracht. Kalium wurde auf Böden mit weniger als 6 % Ton aus der Krume gewaschen. Auf stark sandigen Böden (unter 3 % Ton) ist deshalb eine K-Düngung im Frühjahr zu empfehlen. Mit 200 kg/ha Kornkali werden 12 kg Mg und 10 kg Schwefel gedüngt. Illit-reiche Standorte enthalten Ammonium
Getreide und Raps – Stickstoffdüngung im Frühjahr 2025
Die Mehrzahl der Bestände sind derzeit ausreichend gut entwickelt, selten überwachsen. Ab Mitte Oktober gesäte Bestände haben oft erst das 4-Blattstadium, ab Anfang November gesäte erst 2 bis 3 Blätter gebildet. Bei der Wahl der Stickstoffform müssen die Bestandes- und Wurzelentwicklung, der Nitratgehalt im Wurzelraum, die Bindigkeit des Bodens, die Bodenfeuchtigkeit, der voraussichtliche Temperaturverlauf im Frühjahr und die Versorgung mit Schwefel, Kalzium oder Phosphor bzw. Kalium berücksichtigt werden. Für bereits bestockte Getreide- und Rapsbestände ab dem 10-Blattstadium spielt es eine untergeordnete Rolle, in welcher Form der Stickstoff gedüngt wird. Für den Raps sind Nitrat-haltige Dünger eher kontraproduktiv, da das Nitrat das Blattwachstum verstärkt. Bei früher Düngung steigt das Schadrisiko durch Wechselfröste. Zudem werden die Blütenstände später geschoben. Im Getreide werden durch Nitratdünger die Nebentriebe 2. Ordnung gefördert und erst verzögert wieder reduziert. Durch die höhere Konkurrenz in der frühen Schossphase leidet die Ausbildung der produktiven Ähren. Zudem wird überschüssiges Nitrat
Getreide – Nachtrag – Übersicht Fungizide 2024
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Getreide – Schädlingsdruck
Die Temperaturen waren in den letzten Wochen zu niedrig, um das Heranreifen der Sporen von Fusarium graminearum zu begünstigen. Deshalb ist in den kommenden 10 Tagen nicht mit direkten, das heißt vom Inokulum auf dem Boden ausgehenden Fusarien-Infektionen zu rechnen. Trotzdem bitten wir die Betriebe, die sich mit Sporenfallen ausgerüstet haben, in den nächsten Tagen mit den regelmäßigen Untersuchungen zu beginnen.
Zur Verbesserung der Sporenfängigkeit werden die Sporenfallen über Resten von Mais-Stroh oder Getreidestoppeln aufgestellt. Die uns übermittelten Ergebnisse können Sie kurzfristig als Infobeitrag in der Homepage nachlesen.
Anders sieht es mit der Infektionslage durch M. nivale oder F. culmorum aus. Beide Erreger sind häufiger am Halmgrund bzw. auch auf den Blättern zu finden. Sporen dieser Erreger sind bis auf F-1 in einer allerdings geringen Dichte nachzuweisen. Regen lässt die Sporen auf das Fahnenblatt hochspritzen, wo sie sich im Bereich der Ligula ansammeln. Die Ähren werden beim Durchschieben durch die
Getreide – Mindestaufwandmengen von Fungiziden
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Getreide – Übersicht Fungizide 2023
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