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Raps – Aussaat

Raps – Kurzbeschreibung neuer Sorten

LG Avenger (D, Limagrain)

Stängel- und blattgesunde, großrahmige Sorte, umfangreiche Resistenzen//Toleranzen

Spät- und Mulchsaat geeignet

Standfestigkeit beachten

lt. Züchterangaben erhöhte Widerstandskraft gegen Rapserdfloh

sehr hohe Ertrags- und hohe Ölgehaltseinstufung

Ceos (EU, RAGT)

Ertragsstärkste Sorte in BSV/EUSV 2024 mit geringen Schwankungen über die Standorte

Ertrag und Ölgehalt jeweils mit Höchstnote 9 bewertet

wüchsig im Herbst und Frühjahr

Langstrohig, dennoch standfest

Churchill (D, Rapool)

Neuzulassung 2024, TuYV-Resistenz, rlm 7- und rlm S-Phomaresistenz, Cylindrosporium- und Verticillium-Toleranz

mittlere und späte Saattermine

geringe Neigung zu Stängelbildung im Herbst

hohe Andüngung unterstützt schnelle Regeneration im Frühjahr

sehr hoher Ölgehalt

Detlef (D, Rapool)

Neuzulassung 2024 für Gesundlagen, TuVY-Resistenz

für frühe und mittlere Saattermine auf besseren Böden

wurzelstarke Sorte mit guter N-Aneignung

DK Exantra (EU, Dekalb)

trockentolerant

Spätsaatgeeignet ohne spezielle Ansprüche an Boden und Klima

Blatt- und Stängelgesund

sehr hohe Ertrags- und hohe Ölgehaltseinstufung

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Raps – Aussaat 2024

Raps – Aussaat 2024

Bodenbearbeitung Durch die Starkniederschläge sind die Böden z.T. stark eingeschlämmt, d.h. auch Tonteilchen wurden verlagert. Schimmern sandig-schluffige Böden mit weniger als 15 % Ton nach Regen an der Oberfläche hellgrau oder glänzen gar silbrig bzw. hat sich über der Krumensohle eine dünne Schicht mit eingeschwemmter Erde gebildet (Spaten!), ist es angebracht vor Raps zu pflügen, um verlagerte Tonteilchen wieder hochzubringen. Das gilt vor allem für Böden mit zu niedrigen pH-Werten. Die Pflugtiefe muss aber der Bodenfeuchte angepasst werden bzw. die Bearbeitung darf im feuchten Boden nicht auf volle Krumentiefe erfolgen, um im kommenden Jahr die aktuell kaum zu vermeidende Schmiersohle unter den Scharen unterfahren zu können. Um Strohmatten zu vermeiden, sollte vor dem Pflügen das Stroh mit dem Grubber (oder zur Not auch mit der Scheibenegge) am besten in 2 Schritten, um keine Brocken zu produzieren, ca. 15 cm tief eingearbeitet werden. Nach jedem Bearbeitungsgang muss rückverfestigt werden. Hinter dem

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Raps – Aussaat 2024

Maternale Effekte – „Wie das Saatgut, so die Ernte“

Gleiche Sorte, aber anderes Saatgut, lässt die Bestände des Öfteren ganz unterschiedlich wachsen und kann sich auch auf den Ertrag auswirken.
Die Ursache für diese Beobachtung ist in den sogenannten maternalen Effekten zu sehen, die ihre Ursache in einem hohen Gehalt an funktionalen Eiweißen in einer ausgeglichenen Nährstoffversorgung und in einer geringeren Belastung mit Krankheiten im Saatkorn haben.
In früheren Versuchen (Heyland/Taube) konnte nachgewiesen werden, dass zwischen der Fitness des Vermehrungsbestandes und der Leistung des Nachbaus ein signifikanter Zusammenhang besteht. Dieser maternale Effekt sollte sich aus dem Stand der Kultur ableiten. Bei der Saatgut-Anerkennung wird auf dieses Merkmal oft zu wenig Rücksicht genommen. Zum Stand der Kultur zählt aus unserer Sicht dass die Bestände nicht überzogen sind, somit eine gleichmäßige Kornausbildung erwarten lassen kein Lager eingetreten ist die Versorgung mit Grundnährstoffen (insbesondere P + K) und Spurenelementen (Cu, Zn (!), Bor (!)) optimal ist, was nach den in diesem Jahr

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Raps – Aussaat 2024

Mais – Hinweise zur Aussaat 2024

Der Temperaturanstieg zum Wochenende verleitet zur frühen Maisaussaat.

Maispflanzen sind Solitärpflanzen wie Rüben, bei denen die Optimierung der Einzelpflanze im Vordergrund steht. Voraussetzung dafür ist deren gleichmäßige Entwicklung, also homogener Feldaufgang und gleicher Standraum. Der Gesamtbestand an Pflanzen je m² richtet sich nach dem Wasserhaushalt des Standortes.

Wann ist der optimale Saatzeitpunkt für den Mais?

Mais verlangt konstante Bodentemperaturen von mindestens 8 bis 10 °C in den oberen 5 cm des Bodens. Bei Bodentemperaturen über 13 °C läuft der Mais bei ausreichender Bodenfeuchte innerhalb von 7 bis 10 Tagen gleichmäßig auf. Dazu muss das Saatkorn in die feuchte Bodenschicht gedrückt werden. Das heißt, zwischen der Saatbettbereitung und der Aussaat darf nicht zu viel Zeit verstreichen, der Saathorizont darf nicht austrocknen. Ein klutiges Saatbett ohne ausreichend Feinerde ist ohnehin verboten.

Lange Auflaufphasen von mehr als 18 Tagen infolge zu früher Saat in den kalten Boden schwächen Vitalität und Triebkraft der jungen Pflanzen. Auch die Beize verliert einen Teil ihrer Schutzwirkung. Die Folge sind Fehlstellen bzw. ungleichmäßiger Feldaufgang. Alle Maispflanzen sollen innerhalb von 48 Stunden vollständig auflaufen. Beschattungseffekte auf die Nachzüglern reduzieren deren Ertragspotenzial bis hin zum Totalausfall. Zudem gestaltet sich der Herbizideinsatz schwierig, wenn der Mais verzettelt aufläuft.

Saattermin entscheidet über den weiteren Entwicklungsverlauf

Mit dem Saattermin, genauer mit dem Zeitpunkt des Feldaufganges, wird der weitere Entwicklungsrhythmus festgelegt. Trotz der züchterischen Anpassung an den Langtag lässt der Mais bei frühem Auflauf und hoher Gesamteinstrahlung seinen ursprünglichen Kurztagscharakter erkennen, der die Anlage generativer Organe begünstigt.

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Raps – Aussaat 2024

Soja – Aussaat 2024

Soja – Sortenwahl den Reifebedingungen anpassen
Hauptkriterium für die Sortenwahl ist die Reife. Sojabohnen sollen bis Ende September geerntet werden können. Bis zu diesem Zeitpunkt sind meist noch gute Erntebedingungen gegeben. Erntetermine im Oktober sind häufiger mit Regen, Tau und Nebel verbunden. Die Körner der Sojabohne saugen sich bei hoher Luftfeuchtigkeit schnell mit Wasser voll. Zudem konkurriert die Ernte im Oktober mit einer rechtzeitigen Wintergetreideaussaat. Damit verliert die Sojabohne an Vorfruchtwert.
Unter den Reifegruppen unterscheiden wir in Deutschland zwischen 000 (sehr früh bis früh), 00 (mittel bis spät) und 0 (sehr spät). Innerhalb der Reifegruppen gibt es Unterschiede in der Abreife.
Für eine sichere Ernte benötigen 000-Sorten eine Temperatursumme von 1450 bis 1600 °C. Innerhalb dieser Reifegruppe eignen sich die sehr frühen Sorten (z.B. Nessie PZO, Sussex, Magnolia, Adessa, Stepa, Obelix, Merlin) für Grenzstandorte im Nordosten, in Höhenlagen bis 450 m, im Süden (Südbayern, Schwarzwald) können diese Sorten auch bis

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Raps – Aussaat 2024

Zuckerrüben – Wie die Rübenschläge für die Aussaat vorbereiten?

Wurden Zwischenfrüchte wie Phacelia oder Kleearten vor den Rüben angebaut, grünen diese wieder durch. Auch Ausfallgetreide und Ungräser sind zu finden. Außerhalb von Wasserschutzgebieten ist es am sinnvollsten Glyphosat einzusetzen, da Rüben vor allem auf tonigen Böden empfindlich auf zu viel Bearbeitung im Frühjahr reagieren. Ein sicherer Feldaufgang kann dann nicht mehr gewährleistet werden. Zudem wirkt die mechanische Bekämpfung von Gräsern im zeitigen Frühjahr nicht sicher.
In Wasserschutzgebieten muss dennoch versucht werden, die Altverunkrautung mechanisch zu beseitigen. Dabei gilt es, so wenig Boden wie möglich zu bewegen. Flach schneidende Werkzeuge, die möglichst wenig im Boden wühlen, ermöglichen eine flache Bodenbearbeitung, ohne übermäßig viel Wasser zu verbrauchen. Auch Gareeggen mit Einebnungsschienen können bei geringem Unkrautdruck für eine Bearbeitung ausreichend sein. Kreiseleggen allein führen gegen Altverunkrautung meist nicht zum gewünschten Erfolg. Gegen Gräser sind für eine ausreichende Wirkung in jedem Fall zwei Überfahrten notwendig.
Der Boden muss bei der Bearbeitung krümeln. Schmierschichten

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Raps – Aussaat 2024

Ackerbohnen – Aussaatbedingungen

Wann Ackerbohnen säen?
Für die Aussaat der Ackerbohnen gilt „So früh wie möglich!“. Sinnvoll ist eine Bestellung der Ackerbohnen, wenn durch die Aussaat keine Schäden an der Bodenstruktur entstehen und der Boden nach der Bearbeitung ablüften kann. Zudem sollte für den Zeitraum von 3 bis 4 Tagen unmittelbar nach der Saat kein Regen angesagt sein.
Die geforderten Bedingungen könnten örtlich um den Monatswechsel Februar / März eintreten. Ist der Boden noch zu feucht und überzeugt Sie das Arbeitsergebnis der Bearbeitungsgänge nicht, verschieben Sie die Aussaat besser in Richtung März/April.
Ablagetiefe: 5 bis 8 cm
Je später die Saat erfolgt, umso wichtiger ist, dass die Ackerbohnen sicher auflaufen. Dazu muss die Keimfähigkeit garantiert sein, aber auch die notwendige Ablagetiefe eingehalten werden. Eine Ablagetiefe von mindestens 5 bis 8 cm ist Pflicht! Damit wird nicht nur der Keimwasserbedarf gedeckt, sondern auch die spätere Standfestigkeit verbessert.
Als Saatstärke haben sich bei Getreideabstand (12,5

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Raps – Aussaat 2024

Körnererbsen und Sojabohnen – Standortwahl

Erbsen können bis zum 10. April gesät werden. Sie eignen sich auch für sandig lehmige bis lehmige Böden. Aufgrund des filigranen Wurzelwerkes sind Erbsen für tonige Böden weniger geeignet als Ackerbohnen. Auch steinige Böden sind aufgrund der höheren Lagerneigung weniger in Betracht, vor allem wenn Steine nach der Saat nicht eingewalzt werden können. Erbsen haben einen geringeren spezifischen Wasserbedarf (40 l Wasser je t Kornertrag) und kommen aufgrund der kürzeren Vegetationszeit mit weniger Wasser aus als Ackerbohnen. Außerdem vertragen Erbsen Hitze besser.
Bei der Standortwahl für Sojabohnen müssen v.a. die Temperatursumme ab der Aussaat (min. 1450 °C auf der Basis 6 °C), die Strahlung und die Tiefsttemperaturen ab Ende Juni bis Mitte Juli berücksichtigt werden. Spätfröste bis – 6 °C im Mai können Sojabohnen in der Jugendentwicklung besser aushalten als Mais. Kritisch wirken sich niedrige Temperaturen (unter 10 °C) während der Blüte im Juni/Juli aus. Diese führen bei längerem Einwirken

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Alternativen zu Winterweizen, Raps und Wintergerste

Alternativen zu Winterweizen, Raps und Wintergerste

Zwangsweise müssen sich aktuell ganze Landstriche mit Alternativen zu den Winterungen auseinandersetzen, nachdem die Bestellung buchstäblich ins Wasser gefallen ist und vielleicht sogar stärkere Auswinterungen zu erwarten sind. Kulturen, die die Fruchtfolge nicht ganz durcheinander bringen, aber auch Optionen, die die bisherige Fruchtfolge bereichern, bieten Alternativen.

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Alternativen zu Winterweizen, Raps und Wintergerste

Nasse Ernte: Saatgut auf Triebkraft und Krankheitsbesatz untersuchen lassen!

Die schwierigen Erntebedingungen belasten die Backqualität im Hinblick auf Fallzahl und Hektolitergewicht, wie auch die Saatgutqualität (insbesondere die Triebkraft). Bestände mit beginnendem Auswuchs und starkem Befall mit Schwärzepilzen haben oft eine schwache Triebkraft. Triebkraftschwäche und geringe Keimfähigkeit korrelieren aber nicht automatisch miteinander. Saatgut mit schwacher Triebkraft kann sehr wohl gut keimfähig sein, während Saatgut mit guter Triebkraft durchaus Probleme mit der Keimfähigkeit haben kann.

Auswuchs am Getreidekorn erkennt man an den 1 bis 5 mm langen gelb-grünen Keimen, die am Ende des Korns die Fruchtschale durchbrechen und mit bloßem Auge zu erkennen sind. Von latentem Auswuchs spricht man, wenn der Keimling noch nicht sichtbar ist, jedoch die Fruchtschale des Keimlings bereits Risse hat, um aufzugehen. Ein weiteres Indiz ist eine niedrige Fallzahl im Weizen unter 150 sec.

Wenn Saatgut mit schwacher Triebkraft gesät werden muss, dann nicht unbedingt unter ungünstigen Bedingungen. Das Saatgut darf auf keinen Fall zu tief abgelegt

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Alternativen zu Winterweizen, Raps und Wintergerste

Raps – Bodenbearbeitung im nassen Boden: Ansprüche an die Bestellung

Die Böden sind mit Ausnahme der Bördestandorte im Osten inzwischen bis unter die Krume durchnässt. Auf den weniger wasserhaltefähigen Böden im Nordwesten beginnen die Drainagen zu laufen. Dadurch erfordert die Bodenbearbeitung zu Raps viel Fingerspitzengefühl. Wenn die Böden im vorigen September nicht zu früh angefasst wurden, ist die Bodenstruktur unterhalb der Krume weitgehend intakt, so dass eine intensive tiefe Lockerung nicht notwendig zu sein scheint. Am besten ist es, wenn abgeerntete, idealerweise einmal gestriegelte Böden ohne tiefe Spuren liegen bleiben. Direkt vor der Aussaat kann der Boden nur so tief bearbeitet werden, dass im Saathorizont genug Feinerde vorliegt. Mit einer tiefen Bearbeitung wird unter der Bearbeitungsgrenze nur ein Verdichtungshorizont geschaffen, den die Pfahlwurzel des Raps durchstoßen muss. Die Strohmassen erfordern eventuell, dass etwas tiefer gearbeitet werden muss: Pro 10 dt/ha Strohmenge müssen 1,5 – 2 cm Einarbeitungstiefe kalkuliert werden, um das Stroh und die Stoppeln so tief einzumischen, dass es zu keinen Auflaufproblemen kommt. Es spricht nichts dagegen, diese Einmischung in einem Arbeitsgang durchzuführen, wenn die Zeit knapp wird. Voraussetzung sind möglichst kurze Stoppeln (max. 10 cm, besser 5 bis 7 cm), kurze Strohhäcksel (max. 5 cm) und gute Verteilung der Spreu.

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Alternativen zu Winterweizen, Raps und Wintergerste

Kalium auf schweren Böden vor der (Raps-) Aussaat ausbringen

Die Einschränkungen der N-Düngung, insbesondere in „Roten Gebieten“, erfordert, dass wir die Wirkung des Stickstoffs aus dem Boden und aus der N-Düngung, auch der Gülle, optimieren. NH4 aus der organischen Substanz des Bodens, in der Gülle oder in Mineraldüngern (auch KAS enthält 50 % NH4) wird, wenn es nicht zügig nitrifiziert wird, in trockenen, bindigen Böden an die Austauscher fixiert und steht erst wieder nach der Durchfeuchtung des Bodens zur Verfügung. Diese Trockenfixierung lässt sich durch Kalkung und/oder K-Zufuhr verringern. Je besser die Austauscher mit basisch wirkenden Kationen (Ca++, Mg++, K, Na+) gesättigt sind, umso sicherer ist die NH4–Wirkung. Auffallend rötlich gefärbte Blätter der Getreidestoppeln sind ein Hinweis auf eine im Verhältnis zum N-Gehalt zu geringe Kalium-Versorgung als Folge der Trocken-Fixierung von Kalium durch die Austauscher in sorptionsstarken, bindigen Böden. In diesem Fall ist auch die Aufnahme von Ammonium herabgesetzt, während Nitrat-Stickstoff noch zur Verfügung steht. Die eingeschränkte K-Verfügbarkeit kann

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Zuckerrüben Aussaat 2023 Teil 2

Fortsetzung aus Info 05/2023

Im Info zuvor Beschriebenes gilt, wenn die klassische Frühjahrs- und Frühsommertrockenheit der ertragsbegrenzende Faktor ist, sodass die Rübe auf den Wasservorrat aus dem Boden angewiesen ist. Im Sommer (Monate: Juli & August) darf in dieser Kalkulation das Rübenwachstum aber nicht durch übermäßige Hitze und Trockenheit so stark eingeschränkt werden, dass die Rüben über lange Zeiträume schlafen.

Langanhaltend schlafende Rüben waren vermehrt im letzten Jahr zu beobachten. Dann fehlen am Ende des Jahres lange Phasen, in denen „praktisch keine Vegetation“ stattfand, weshalb auch bei einer Spätrodung anhand der Vegetationstage von einer Frührodung ausgegangen und folglich die Saatstärke nach oben korrigiert werden muss.

Dies zeigte ein Versuch auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in einer sandigen Trockenregion Sachsen-Anhalts sehr deutlich. Hier fand aufgrund von Hitze und Trockenheit kaum Wachstum von Mitte Juni bis Ende August statt.

Lediglich kleine, regelmäßig wiederkehrende Regenmengen um die 10 mm hielten die Rüben am Leben.

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Mais – Aussaat 2023

Wann ist der optimale Saatzeitpunkt für den Mais?

Die derzeit nassen Böden werden sich nur langsam erwärmen. Deshalb ist eine (zu) frühe Maisaussaat nicht angeraten. Mais sollte erst gesät werden, wenn zu erwarten ist, dass die Bodentemperaturen dauerhaft die 8 °C Marke überschreiten und nach der Saat mit Bodentemperaturen von über 13 °C zu rechnen ist. Damit sind die Voraussetzungen für schnellen Feldaufgang und zügige Jugendentwicklung gegeben. Bei Bodentemperaturen über 13 °C läuft der Mais bei ausreichender Bodenfeuchte innerhalb von einer Woche bis 10 Tagen gleichmäßig auf.

Der zügig auflaufende Mais ist später robuster, falls eine erneute Kältewelle im Mai drohen sollte.

Das Saatgut muss zwingend mit dem feuchten Boden Kontakt haben, damit ein sicheres Auflaufen auch ohne nachfolgenden Regen gewährleistet ist. Deshalb muss die Saatbettbereitung flach erfolgen und vor allem kurz vor der Aussaat erfolgen.

Kontrollieren Sie beim Säen mehrmals am Tag die Ablagetiefe und passen Sie diese den

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Alternativen zu Winterweizen, Raps und Wintergerste

Unterfußdüngung zu Mais muss (fast immer) sein

Mais hat in der Jugendentwicklung ein sehr schlechtes Nährstoffaneignungsvermögen, vor allem für das im Boden wenig bewegliche Phosphat. Deshalb reagiert er stark auf die Unterfußdüngung mit Phosphor, auch auf ausreichend mit Phosphor versorgten Standorten. Vor allem bei trockener und nasskalter Witterung wirkt sich die Unterfußdüngung (fast) immer positiv aus. Der gesamte P-Bedarf sollte aber nicht im Düngerband abgelegt werden, weil sich dort die Wurzeln konzentrieren und wenig Lust haben, zur Seite und in die Tiefe zu wachsen.

Auch bei schwach mit Phosphor versorgten Böden sollten deshalb nicht mehr als 40 % des P-Bedarfes unter Fuß gedüngt werden, der Rest muss vorher breitwürfig als Mineraldünger oder noch besser in organischer Form ausgebracht werden, um die Aufnahme über die Kronenwurzeln auch in späteren Phasen der Entwicklung sicher zu stellen.

Maximal können 300 kg/ha Dünger mit der Unterfußdüngung ausgebracht werden, ohne Auflaufschäden zu riskieren.

Die N-Zufuhr durch die Unterfußdüngung muss voll auf die

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Alternativen zu Winterweizen, Raps und Wintergerste

Aussaat Zuckerrüben Teil 1

Rüben können ab einer Bodentemperatur von 8 °C bestellt werden. Zudem sollten die Temperaturen nach der Aussaat eine steigende Tendenz aufweisen, damit die Rüben schnell auflaufen können. Zu lange Auflaufphasen sind in jedem Fall zu vermeiden, da die aktuellen fungiziden Beizwirkstoffe im Rampart (Penthiopyrat) und im Tachigaren (Hymexazol) ansonsten an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Fehlstellen durch boden- und samenbürtige Erreger, z.B. Phytium, Rhizoctonia oder Aphanomyces können die Folge sein.

Geschwächte Rübenpflanzen verlieren zudem ihre Widerstandskraft gegen Schädlinge wie den Rübenerdfloh, der an Keim- und Laubblättern frisst. Die derzeit einzige zugelassene Beize (Tefluthrin) wirkt als Pyrethroid nicht systemisch und wird somit nicht in Spross und Blätter verlagert. Deshalb kann mit der Beize ausschließlich im Boden eine Wirkung auf Moosknopfkäfer, Drahtwürmer, Tausendfüßler und Collembolen erzielt werden. Aber auch bei der insektiziden Beize Tefluthrin ist nach drei Wochen kaum noch mit einer Wirkung zu rechnen.

Dies bedeutet, dass sich aufgrund der aktuellen Beizausstattung die Saattermine der konventionellen Rüben

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