Ackerfuchsschwanz sollte auf Problemflächen bekämpft werden, sobald die Temperaturen tagsüber über 8 °C ansteigen. Mesosulfuron-, Iodosulfuron- und Propoxycarbazone-haltige Mittel dürfen aber auf drainierten Schlägen erst ab dem 16. März gespritzt werden. Einzig Altivate darf als reines Mesosulfuron- Produkt vor dem 16. März gespritzt werden.
Sulfonylharnstoffe (ALS-Hemmer) wirken gut, wenn der Ackerfuchsschwanz noch klein, die Luftfeuchtigkeit hoch und die Wachsschicht der Blätter aufgequollen und gut durchlässig ist. Nachtfröste bis – 3 °C beeinträchtigen in dieser Phase die Unkrautwirkung nicht, erschweren den Getreidepflanzen jedoch den Abbau der Wirkstoffe. Gut entwickelte und ausreichend mit Spurenelementen (als Bestandteile der Enzyme für den Herbizidabbau) versorgte Pflanzen erholen sich innerhalb von 2 bis 3 Wochen. Vorsicht ist in frostgeschädigten Beständen geboten. Diese müssen vor der Behandlung mindestens ein neu gebildetes Blatt als Indiz für einen intakten Vegetationskegel aufweisen.
Ursachen für das verstärkte Auftreten von Trespen sind nicht wendende, minimale Bodenbearbeitung, langes Tolerieren des Anfangsbefalls, zu. . .



