Getreidelaufkäfer (Zabrus tenebrioides) sind im Gegensatz zu den fleischfressenden Nützlingsarten „Vegetarier“, die sich auf den Verzehr von grünem Getreide spezialisiert haben. Getreidelaufkäfer sind in diesem Herbst auf Lößböden in Ostdeutschland sowie in Ostniedersachsen und Südhannover in größerem Umfang zu erwarten. Der Befall kann sich bis zum Frühjahr zu einer größeren Kalamität auswachsen. Totalausfall durch die Larven des Getreidelaufkäfers beschränkt sich häufig auf den Randbereich von Schlägen, deren Nachbarschläge im Vorjahr mit Getreide (meist Weizen) bestellt waren bzw. im Getreide nach Getreide. Kleinräumiger Streubefall ist verbreitet möglich.
Bei starkem Randbefall ist u. U. eine Nachsaat angebracht, am besten mit Kreiselegge + Drillmaschine, um die Wohnröhren der Käfer zu zerstören.
Getreide nach Getreide oder Nachbarschläge von vorjährigen Getreideschlägen
Stärker betroffen ist vor allem früh aufgelaufener Weizen nach Weizen sowie der Randbereich der an vorjährigen Getreideschlägen angrenzenden Weizenfelder. Mit Pyrethroiden. . .










