Die seit vergangenem Herbst anhaltende Nässe begünstigte den Befall mit Halmbasiskrankheiten. Dieser behindert den Wasser-, Nährstoff- und Assimilat-Transport. Starker Befall an der Halmbasis verstärkt die Auswirkungen von Trockenheit und Hitze.
Rundum weiße Stängel nach dem Abziehen der Blattscheiden sind gesund und haben intakte Leitbahnen. Verbräunungen, die bis auf die 3. Blattscheide durchgehen, müssen genauer unter die Lupe genommen werden:
Wie weit sind die Verbräunungen bereits vorgedrungen?
Welcher Erreger (-komplex) kommt in Betracht?
Kann der Halm noch geschützt werden?
Vielfach ist an den Verbräunungen der Halmbasis nicht allein ein Erreger beteiligt, sondern oft ein ganzer Komplex. Das spielt für die Bekämpfung eine Rolle, da sich die Erreger gegenseitig in Schachhalten können. Wird beispielsweise bei einem Mischbefall aus Pseudocercosporella, Rhizoctonia und Fusarien allein Pseudocercosporella (Halmbrucherreger) als konkurrenzstarker Pilz ausgeschaltet, können sich Rhizoctonia und vor allem eher konkurrenzschwache Fusarien besser entwickeln. Deshalbist bei einem Mischbefall eine Kombination eines Wirkstoffes mit guter Wirkung. . .
Fulda – Vortragsveranstaltung am 18. November – Einladung und Programm
Schädlinge gefährden den Ackerbau - Ist der Kipppunkt erreicht?









