Die milde Witterung der letzten Wochen bewirkte, dass das Wintergetreide vegetativ weit entwickelt ist, während die generative (Ähren-) Entwicklung im Vergleich dazu noch etwas zurückgeblieben ist. Oder anders ausgedrückt, die Entwicklung der Ährenanlagen ist noch nicht so weit, wie aufgrund des äußeren Bildes zu erwarten wäre. Die Ursache dafür liegt in der geringen Einstrahlung und in der unzureichenden Ausbildung der Feinwurzeln. Dadurch bewegte sich auch der Cytokinin-Status auf einem niedrigen Niveau. Mit der Folge, dass das (frühe) Wintergetreide nicht so stark bestocken konnte, wie aufgrund der Temperatursummen und der Blattmasse zu erwarten war. Auch wird der niedrige Cytokinin-Status die Ährenanlage beeinträchtigen, es werden also weniger Spindelstufen gebildet. Das dürfte insbesondere bei der Wintergerste der Fall sein. Anders als der Weizen kann die Gerste zu geringe Bestandesdichte und weniger Spindelstufen nicht über die Anzahl der Körner je Ährchen kompensieren.
Des Weiteren ist der Vernalisationsbedarf erfüllt, so dass das Schossen. . .
Fulda – Vortragsveranstaltung am 18. November – Einladung und Programm
Schädlinge gefährden den Ackerbau - Ist der Kipppunkt erreicht?









