Die Lageranfälligkeit von Wintergerste und Roggen hängt von der Bestandesdichte, der Halmlänge und der Halmfestigkeit ab. Wenn die Gerste im Fahnenblatt mehr als 600 kräftige Triebe je m² hat, der 3. echte Knoten sich mehr als 25 cm vom Bestockungsknoten abgehoben hat und die unteren Internodien sich noch weich anfühlen, muss intensiv nachgekürzt und der Halm gefestigt werden. Bei der Kürzung im Fahnenblattstadium haben wir mit dem Prohexadion (Fabulis, Medax Top, Prodax) bessere Erfahrungen als mit dem reinen Trinexapac, das eine stärkere Verzögerung des Ährenschiebens verursacht, gemacht. Weiches Gewebe an der Halmbasis erfordert die Zumischung von Ethephon-Mitteln.
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Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


