In dieser Saison sieht man häufig Herbizidschäden durch die bekannten Wirkstoffe Clomazone oder Aclonifen, bedingt durch die kühlen Nachttemperaturen und den oftmals verspäteten Anwendungstermin.
Der Wirkungsschwerpunkt der Kartoffelherbizide liegt im Vorauflauf und im Keimblattstadium der Unkräuter. So zeigten spätere Anwendungen oft geringere Wirkungsgrade oder den Schaden an der Kartoffel, bspw. durch ein zu dicht am Auflaufen eingesetztes Bandur.
Die zur Kartoffel ausgebrachten Herbizide müssen auch von der Kartoffel selbst abgebaut und in Ihrem Stoffwechsel entgiftet werden. Neben den dazu erforderlichen Enzymen, die zum Großteil aus Kupfer und Eisen bestehen, ist zur Entgiftung auch Wärme notwendig. Daher zeichnen Nachauflaufanwendungen, aber auch. . .
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