Auch die Maleinsäure hat wie die cymoxanilhaltigen Fungizide einen negativen log-Pow-Wert, heißt die Wasserlöslichkeit ist deutlich höher als die Fettlöslichkeit. Dadurch, dass sich diese Wirkstoffe nicht in Fett lösen, dringen diese auch nicht in eine intakte Wachsschicht ein.
Erst mit nachfolgend hoher Luftfeuchtigkeit kann die Wachsschicht aufquellen und somit können diese nicht fettlöslichen Wirkstoffe aufgenommen werden. Somit haben Applikationen auf eine starke Wachsschicht keine Wirkungsgrade, da der Wirkstoff auf der Wachsschicht bleibt und durch einen nachfolgenden Niederschlag abgewaschen werden kann.
Vor diesem Hintergrund sind die Anwendungsbedingungen der Hersteller nachvollziehbar: keine Anwendung über 25 °C, keine Bewässerung innerhalb der nächsten 12-24 h.
Die eingeschränkte Zellteilung durch die Maleinsäure hat nicht nur einen möglichen Minderertrag zur Folge. Durch die eingeschränkte Zellzahl können die angelegten Zellen auch soweit gestreckt werden, dass diese. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


