Die Ursachen für einen Drahtwurmbefall sind vielfältig. Nicht in jedem Jahr treten Schäden durch die Larve des Schnellkäfers auf. Die Larven werden im Boden von Wurzelausscheidungen in Form von CO2 angezogen. Primär fressen die Larven unter trockenen Bedingungen auf leichteren Standorten zuerst Pflanzenwurzeln und anschließend weitere Feuchtigkeitsquellen wie die Kartoffelknollen. In Jahren mit ausreichend und gleichmäßig verteilten Niederschlägen ist mit reduziertem Drahtwurmbesatz zu rechnen.
Die Befallshäufigkeit und das Ausmaß des Schadens variieren regional sehr stark. Vermehrt sind Drahtwurmschäden in Kartoffelfruchtfolgen mit intensivem Zwischenfruchtanbau zu beobachten. Dabei spielen vor allem Zwischenfrüchte mit einem hohen Anteil an Gräsern bzw. Ausfallgetreide oder Zwischenfrüchte, die lange stehen und stark verholzen, eine herausragende Rolle. Durch den nahezu dauerhaften Bewuchs wird kontinuierlich Lockstoff für die Larven angeboten, welche sich infolgedessen ungehindert vermehren können.
Steht nach einer Getreidevorfrucht anschließend Ausfallgetreide, womöglich noch in der Zwischenfrucht, ist das Überleben der Larven gesichert. Eine effektive Maßnahme die Larven. . .



