Die Saalemühle/Dresdner Mühle gehört zu den größten Abnehmern von Dinkel. In den Dinkelspelzen wurde in der Vergangenheit immer wieder Tebuconazol nachgewiesen, das als bedenklich für die Verfütterung an Tiere eingestuft ist. Deshalb bittet die Saalemühle auf die Ährenbehandlung (mit Tebuconazol) zu verzichten.
Dinkel ist aufgrund der lockerständigen Ähren und der geringen Blütenzahl der Ährchen wenig anfällig für Fusarien. Dagegen können die Ähren von Septoria nodorum und Rost befallen werden. Das Risiko für den Ährenbefall ist gering, wenn eine Fungizidvorlage auf das Fahnenblatt mit Carboxamiden oder Strobilurinen erfolgt. Der Ährenbefall mit Spelzenbräune wird weitgehend unterbunden, wenn im Blattbereich wirksame Fungizide. . .






