Windenknöterich
keimt aus tieferen Bodenschichten von mindestens 3 - 4 cm,
verstärkter Auflauf nach tiefgehenden Frösten im Winter,
reagiert eher empfindlich auf verschlämmte Bodenoberflächen,
bevorzugt gare, gut durchlüftete und dann an der Oberfläche gut und schnell abtrocknende Böden,
meist homogener, dann aber massenhafter Auflauf in engem Zeitfenster,
Keimung bei Bodentemperaturen über 18 °C deutlich verringert, also typisches Unkraut der ersten Unkrautwellen, kein spät auflaufendes Unkraut.
Bekämpfung
Wegen größerer Keimtiefen haben Bodenherbizide, die v.a. über die Wurzel aufgenommen werden (z.B. Metribuzin), wenig Wirkung.
Windenknöterich reagiert auch wenig empfindlich auf Photosynthese-, Chlorophyllsynthese- und Carotinoidsynthesehemmer, wenn nur einer dieser Mechanismen eingesetzt wird. . .
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