Drahtwürmer

Drahtwurmbekämpfung

Drahtwurmbekämpfung

Die Ursachen für einen Drahtwurmbefall sind vielfältig. Nicht in jedem Jahr treten Schäden durch die Larve des Schnellkäfers auf. Die Larven werden im Boden von Wurzelausscheidungen in Form von CO2 angezogen. Primär fressen die Larven unter trockenen Bedingungen auf leichteren Standorten zuerst Pflanzenwurzeln und anschließend weitere Feuchtigkeitsquellen wie die Kartoffelknollen. In Jahren mit ausreichend und gleichmäßig verteilten Niederschlägen ist mit reduziertem Drahtwurmbesatz zu rechnen.

Die Befallshäufigkeit und das Ausmaß des Schadens variieren regional sehr stark. Vermehrt sind Drahtwurmschäden in Kartoffelfruchtfolgen mit intensivem Zwischenfruchtanbau zu beobachten. Dabei spielen vor allem Zwischenfrüchte mit einem hohen Anteil an Gräsern bzw. Ausfallgetreide oder Zwischenfrüchte, die lange stehen und stark verholzen, eine herausragende Rolle. Durch den nahezu dauerhaften Bewuchs wird kontinuierlich Lockstoff für die Larven angeboten, welche sich infolgedessen ungehindert vermehren können.

Steht nach einer Getreidevorfrucht anschließend Ausfallgetreide, womöglich noch in der Zwischenfrucht, ist das Überleben der Larven gesichert. Eine effektive Maßnahme die Larven

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Drahtwurmbekämpfung

Drahtwurmbekämpfung

Die Ursachen für einen Drahtwurmbefall sind vielfältig, nicht in jedem Jahr treten Schäden durch die Larve des Schnellkäfers auf. Diese Larven werden im Boden von Wurzelausscheidungen in Form von CO2 angezogen. Primär fressen sie unter trockenen Bedingungen auf leichteren Standorten zuerst Pflanzenwurzeln, anschließend weichen sie auf weitere Feuchtigkeitsquellen bspw. Kartoffelknollen aus. In Jahren mit ausreichend und gleichmäßig verteilten Niederschlägen ist mit geringerem Drahtwurmbefall an den Knollen zu rechnen.
Die Befallshäufigkeit und das Ausmaß des Schadens variieren regional sehr stark. Vermehrt sind Drahtwurmschäden in Kartoffelfruchtfolgen mit intensivem Zwischenfruchtanbau zu beobachten. Dabei stechen vor allem Zwischenfrüchte mit einem hohen Anteil an Gräsern/Ausfallgetreide oder Zwischenfrüchte, die lange stehen und stark verholzen, hervor.

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Drahtwürmer in Mais und Kartoffeln

Drahtwürmer in Mais und Kartoffeln

Drahtwürmer wurden nach dem Wegfall der Neonicotinoid-Beizen zu einem Hauptschadensfaktor für die Etablierung von Maisbeständen. Auch im Kartoffelanbau bereiten Drahtwürmer, die Larven des Getreideschnellkäfers, große Probleme. Neben Wurzelfraß und zu erwartenden Ertragseinbußen leidet die Lager- und Vermarktungsfähigkeit angefressener Kartoffelknollen.

Der Besatz mit Schnellkäfern wird durch Zwischenfrucht-Anbau und Ganzjahresbedeckung gefördert. Angelockt werden sie von der CO2-Ausscheidung der Pflanzenwurzeln.

Nachweis von Drahtwürmern

Ob die für Mais oder Kartoffeln eingeplanten Flächen mit Drahtwürmern belastet sind, lässt sich mittels aufgeschnittener Kartoffelhälften feststellen. Diese werden im trockenem Boden an mehreren Stellen 10 cm tief in den Boden eingegraben und nach einer Woche auf die drahtigartigen Larven untersucht.

Bekämpfungsmöglichkeiten

Da aktuell kaum noch chemische Möglichkeiten zur Verfügung stehen, muss gegen Drahtwürmer vorbeugend über Fruchtfolge und Bodenbearbeitung gehandelt werden. Ganzjährig grüne Felder liefern den Drahtwürmern durchgängig Nahrung und sichern somit deren Überleben. Deshalb muss der Boden belasteter Schläge nach der Ernte mit einer zeitnahen Stoppelbearbeitung braun gehalten

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