Triticale

Triticale – Sortenübersicht 2024

Getreide – Frühe Kürzung und früher Fungizideinsatz nötig?

Die milde Witterung der letzten Wochen bewirkte, dass das Wintergetreide vegetativ weit entwickelt ist, während die generative (Ähren-) Entwicklung im Vergleich dazu noch etwas zurückgeblieben ist. Oder anders ausgedrückt, die Entwicklung der Ährenanlagen ist noch nicht so weit, wie aufgrund des äußeren Bildes zu erwarten wäre. Die Ursache dafür liegt in der geringen Einstrahlung und in der unzureichenden Ausbildung der Feinwurzeln. Dadurch bewegte sich auch der Cytokinin-Status auf einem niedrigen Niveau. Mit der Folge, dass das (frühe) Wintergetreide nicht so stark bestocken konnte, wie aufgrund der Temperatursummen und der Blattmasse zu erwarten war. Auch wird der niedrige Cytokinin-Status die Ährenanlage beeinträchtigen, es werden also weniger Spindelstufen gebildet. Das dürfte insbesondere bei der Wintergerste der Fall sein. Anders als der Weizen kann die Gerste zu geringe Bestandesdichte und weniger Spindelstufen nicht über die Anzahl der Körner je Ährchen kompensieren.
Des Weiteren ist der Vernalisationsbedarf erfüllt, so dass das Schossen der Bestände

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Triticale – Sortentabelle 2023 – Ertragsaufbau & Ertragseigenschaften

Fusarien – Risiko bislang gering, trotzdem Sporenfallen aufstellen

Die Temperaturen waren in den letzten Wochen zu niedrig, um das Heranreifen der Sporen von Fusarium graminearum zu begünstigen. Deshalb ist in den kommenden 10 Tagen nicht mit direkten, das heißt vom Inokulum auf dem Boden ausgehenden Fusarien-Infektionen zu rechnen. Trotzdem bitten wir die Betriebe, die sich mit Sporenfallen ausgerüstet haben, in den nächsten Tagen mit den regelmäßigen Untersuchungen zu beginnen.

Zur Verbesserung der Sporenfängigkeit werden die Sporenfallen über Resten von Mais-Stroh oder Getreidestoppeln aufgestellt. Die uns übermittelten Ergebnisse können Sie kurzfristig als Infobeitrag in der Homepage nachlesen.

Anders sieht es mit der Infektionslage durch M. nivale oder F. culmorum aus. Beide Erreger sind häufiger am Halmgrund bzw. auch auf den Blättern zu finden. Sporen dieser Erreger sind bis auf F-1 in einer allerdings geringen Dichte nachzuweisen. Regen lässt die Sporen auf das Fahnenblatt hochspritzen, wo sie sich im Bereich der Ligula ansammeln. Die Ähren werden beim Durchschieben durch die

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