Laut dem Marktforschungsunternehmen „DunhamTrimmer / AgriBusiness Global“ wurden 2025 weltweit Biostimulanzien im Wert von 4,5 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Der Markt der Biostimulanzien ist ein Wachstumsmarkt mit einer jährlichen Wachstumsrate von gut 10 %. Grund genug sich näher mit dem Thema auseinanderzusetzen, zumal Schlagworte wie Nährstoffeffizienz, bessere Wurzel- und Pflanzenentwicklung,Pflanzenstärkung, höhere Pflanzengesundheit oder bessere Pflanzenqualität regelmäßig als Kaufargumente genannt werden. Zum Teil wird auch damit geworben, dass der Düngereinsatz und/oder die Aufwandmengen von Fungiziden durch den Einsatz bestimmter Biostimulanzien deutlich reduziert werden kann, was angesichts hoher Rohstoffpreise verlockend klingt. Auch stärkere Stresseinflüsse auf unsere Kulturpflanzen durch den Klimawandel lassen den Einsatz von Biostimulanzien attraktiv erscheinen. Doch was bringen Biostimulanzien in der Praxis tatsächlich? Das ist eine Frage, mit der wir uns seit einigen Jahren auch in unseren Versuchen beschäftigen.
Für das Verständnis hilft es die auf dem Markt verfügbaren Präparate in Gruppen einzuteilen:
Präparate auf mikrobieller Basis (Bakterien, Pilze. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


