Geringe Inokulumdichte von F. graminearum
Die Maisstoppeln waren im Herbst des vergangenen Jahres wenig mit F. graminearum belastet. Die anhaltende Trockenheit über Winter und vor allem im März/April verhinderten zudem die Bildung von Perithecien bzw. Ascosporen. Daran änderte sich auch in den letzten 14 Tagen infolge der nass-kalten Witterung wenig. In den nächsten 14 Tagen wird überwiegend trockenes Wetter angekündigt, so dass das Fusarienrisiko für die früh blühenden Weizenbestände gering ist.
Das kann sich für den später (ab 30.05.) blühenden Weizen ändern, wenn Regen, hohe Luftfeuchte undTemperaturen über 17 °C zusammentreffen, da auch eine geringe Sporendichte ausreicht, damit die kritischen DON-Gehalte überschritten werden.
Die Sporulation erfordert Feuchte und Temperaturen über 17 °C. Mit sehr hohen Temperaturen (über 30 °C) nimmt die Sporulation wieder stark ab. Sie können mit der Nase feststellen, wann und wo Fusarien sporulieren: Wenn nach einem Regenschauer der Geruch eines alten Kartoffelkellers in. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


