Bekämpfung von Fusarien

Mai 21, 2026 | Fungizide, Getreidekrankheiten, Grünes Info 2026, Winterweizen

Geringe Inokulumdichte von F. graminearum
Die Maisstoppeln waren im Herbst des vergangenen Jahres wenig mit F. graminearum belastet. Die anhaltende Trockenheit über Winter und vor allem im März/April verhinderten zudem die Bildung von Perithecien bzw. Ascosporen. Daran änderte sich auch in den letzten 14 Tagen infolge der nass-kalten Witterung wenig. In den nächsten 14 Tagen wird überwiegend trockenes Wetter angekündigt, so dass das Fusarienrisiko für die früh blühenden Weizenbestände gering ist.
Das kann sich für den später (ab 30.05.) blühenden Weizen ändern, wenn Regen, hohe Luftfeuchte undTemperaturen über 17 °C zusammentreffen, da auch eine geringe Sporendichte ausreicht, damit die kritischen DON-Gehalte überschritten werden.
Die Sporulation erfordert Feuchte und Temperaturen über 17 °C. Mit sehr hohen Temperaturen (über 30 °C) nimmt die Sporulation wieder stark ab. Sie können mit der Nase feststellen, wann und wo Fusarien sporulieren: Wenn nach einem Regenschauer der Geruch eines alten Kartoffelkellers in. . .

Kaufen Sie unser zugehöriges Abo, um auf diesen Inhalt zugreifen zu können! Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Neueste Infobeiträge

Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)

Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst

Addition von Wirkstoffen Werden Wirkstoffe mit unterschiedlicher Wirkungsweise zusammen oder in Spritzfolge ausgebracht, wird die Wirkung des 2. Wirkstoffes nicht zur Wirkung des 1. addiert, sondern bezieht sich auf die Wirkung der verbliebenen Unkräuter: Beispiel:...

Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)

Winterweizen – Ertragsaufbau

Einteilung der Weizensorten aufgrund der Ertragsbildung Frühschossende (Kurztags-) Typen beginnen ab dem 13-Stunden-Tag zu schossen, dadurch wird die Bestockung im...

Aktuelle Situation – reifende Bestände, Durchwuchs, Sikkation

Aktuelle Situation – reifende Bestände, Durchwuchs, Sikkation

Die hohe Temperatursumme des Jahres lässt viele Bestände vorzeitig in die Reife gehen. Ein natürlich reifender Bestand wird wesentlich schneller schalenfest als ein grüner Bestand, der durch die Sikkation dazu bewegt wurde, mit der Schalenbildung zu beginnen. Eine...

Aktuelle Situation – reifende Bestände, Durchwuchs, Sikkation

Hohe Beschädigungsempfindlichkeit trotz guter Nährstoffversorgung

Neben der Nährstoffversorgung mit Kalium, Calcium und Bor hat der Zelldruck einen entscheidenden Einfluss auf die Beschädigungsempfindlichkeit der Knollen. Der Zelldruck wird durch die Kaliummenge begrenzt, aber auch durch die Verfügbarkeit von Wasser. Wachsen die...