Alternativen in der Fruchtfolge – Auf stark mit Ackerfuchsschwanz belasteten Schlägen Kulturen anbauen, in denen sich der AFU nicht weiter ausbreiten kann In der 4-jährigen Fruchtfolge mit Raps-Weizen-Weizen-Wintergerste baut sich nach einem Ausgangsbefall von 50 AFU-Ähren je m² ein durchschnittlicher Besatz von 673 Ähren je m² auf, wenn keine Herbizide gespritzt werden bzw. Herbizide nicht mehr wirken. Durch Bodenherbizide lässt sich der Besatz auf 112 AFU-Ähren je m² drücken, durch die zusätzliche Blattspritzung auf 43 AFU-Ähren je m². Damit ist das Risiko hoch, dass sich der Ackerfuchsschwanz weiter ausbreitet (Fruchtfolge FF 1). Die Erweiterung der 4 jährigen Fruchtfolge durch den Anbau einer Sommerkultur, in der sich der Ackerfuchsschwanz weniger stark ausbreiten kann, z.B. Mais, nachdem dann spät Weizen angebaut wird, halbiert den durchschnittlichen AFU-Besatz von 673 AFU-Ähren, wenn im laufenden Jahr keine Herbizide eingesetzt werden, auf 328 AFU-Ähren. Werden Herbizide. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


