Ackerbohnen haben eine hohe Konkurrenzkraft gegen Unkräuter, deshalb ist eine mechanische Unkrautbekämpfung durchaus Erfolg versprechend, wenn nicht gerade Gräser oder tiefwurzelnde Unkräuter ausgeschaltet werden müssen. Tiefer wurzelnde Unkräuter, wie Windenknöterich oder Klettenlabkraut, lassen sich mit Hacken, nicht aber mit Striegeln bekämpfen. Ackerbohnen Mit Blindstriegeln im Vorauflauf der Ackerbohne (Striegel scharf einstellen), zweites Mal Striegeln ab 8-Blatt-Stadium (bzw. ab 5 cm Wuchshöhe, Striegel weniger scharf einstellen). Unter optimalen Witterungsbedingungen (trocken, schüttender Boden) 60 bis 80 % Wirkung gegen flach wurzelnde Unkräuter. Ein dritter Arbeitsgang bei 15 - 20 cm Wuchshöhe mit dem Striegel oder mit der Hacke erhöht die Unkrautwirkung auf 75 bis 90 %. Beschädigungen der Ackerbohne lassen sich durch Striegeln am späten Nachmittag bis in die frühen Abendstunden verringern. Körnererbsen Körnererbsen reagieren auf die mechanische Unkrautbekämpfung empfindlich. Die Restverunkrautung zur Ernte bereitet in feuchten Jahren erhebliche Probleme. Dem Blindstriegeln im Vorauflauf folgt ein weiterer Arbeitsgang im 8-Blatt-Stadium der. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


