Die Abtrocknung der erntefrischen Knollen sollte innerhalb der ersten 24-48 Stunden erfolgen. Anhaftendes Wasser sollte abgelüftet werden, da sich sonst eine Vielzahl von Erregern ausbreiten können. Die Abtrocknung sollte jedoch genau auf den Punkt ausgerichtet werden, an dem die Knollen abgetrocknet sind, d.h. das anhaftende Wasser abgelüftet ist. Wird über diesen Punkt hinaus gelüftet, diffundiert Wasser aus dem Inneren der Knolle an die Oberfläche der Knolle und verdampft dort. Erhöhter Schwund ist dann die Folge, Knollen werden welk, verlieren an Turgeszenz und ihre Speise- und Pflanzgutqualität vermindert sich.
Neben dem anhaftenden Wasser stellen die Beimenge und die faulen Kartoffeln eine Feuchtigkeitsquelle dar. Die anhaftende Erde kann auf bindigem Boden einen nennenswerten Anteil an Wasser enthalten. Dies führt zu einer geringeren Austrocknung während der Lagerphase, erhöht aber auch das Fäulnisrisiko bei zu geringer Lüftungsrate.
Während der Verdunstung von Wasser auf der Knollenoberfläche, von faulen Knollen oder von der anhaftenden. . .
Wintergetreide – Herbizidanwendung im Herbst (Fortsetzung aus Info 19/2026)
Bodenherbizide gegen Gräser im Getreide Bis Herbst 2026 dürfen Flufenacet-haltige Herbizide noch aufgebraucht werden. Das Cinmethylin (im Luxinum) hat eine Notfallzulassung im Winterweizen erhalten. Andere Alternativen zur...


